Politik

Landtagswahl 2018: Gerald Forcher und Stefanie Mösl im Dreier-Team der SPÖ

posted by Rebekka Mayrhofer 6. Juli 2017 0 comments

Am Donerstagvormittag präsentierte SPÖ-Chef Walter Steidl im Rahmen einer Pressekonferenz am Salzburger Flughafen das Team seiner Spitze für die kommenden Landtagswahlen. „Bereits bei der Listenerstellung in den Bezirken hat sich gezeigt, dass wir einen regen Zulauf von dynamischen, jungen, ideenreichen und weiblichen Kandidaten haben. Das trifft auch auf die beiden zu, die ich heute vorstellen darf“, erklärte er erfreut. Stefanie Mösl und Gerald Forcher werden gemeinsam mit Steidl das Kernteam des kommenden Wahlkampfs bilden.

Eine Eugendorferin für den Salzburger Landtag

Die 32-jährige Stefanie Mösl aus Eugendorf freut sich schon auf die kommenden Herausforderungen. Die studierte Molekularbiologin und Gemeinderätin konzentriert sich vor allem auf die Themenbereiche Bildung und Forschung, sowie Familien- und Frauenpolitik. “Gute Bildungs- und Forschungseinrichtungen stärken den Standort Salzburg”, erklärte Mösl und fuhr fort: “Aus meiner privaten Situation heraus, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein wichtiges Thema für mich. Gerade im Hinblick auf Kinderbetreuungsplätze sehe ich Ausbaubedarf. Auch im Bereich der ganztägigen Betreuung und jener für die Jüngsten”. Politik war ihr immer schon nahe, da ihr Vater Vizebürgermeister in Eugendorf war und zuhause immer viel diskutiert wurde. Seit 2014 ist sie selbst als Gemeinderätin Teil der Eugendorfer Gemeindevertretung, auch im Pfarrgemeinderat engagierte sie sich. “Ich freue mich sehr, Teil dieses Teams sein zu dürfen und auf den gemeinsamen Weg”, zeigte sich Mösl motiviert.

“Ich habe eine große Leidenschaft für Salzburger Brauchtum”

Gerald Forcher (39), bekannt durch seine Tätigkeit als Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft für Privatangestellte, Druck, Journalismus und Papier (GPA djp) und Fraktionsvorsitzender der FSG freut sich ebenso auf die kommende Aufgabe. “Das Angebot von Walter Steidl, mich in der Landespolitik zu engagieren, nehme ich mit großer Dankbarkeit aber auch mit Demut und Respekt an. Was wir in Salzburg wieder brauchen, ist Zuversicht, Optimismus und Gemeinsamkeit. Mit dem Team der Salzburger SPÖ möchte ich die Zukunft unseres Landes positiv gestalten“, erklärte Forcher. Neben dem Einsatz für gute Beschäftigung und Menschen, die wenig privilegiert sind, liegen ihm auch die Salzburger Kultur und das Brauchtum am Herzen. “Ein Thema, das wir in der Vergangenheit viel zu sehr den Konservativen überlassen haben”, so Forcher weiter. Forcher bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Gewerkschafter, dem die Vertretungsarbeit großen Spaß macht.


Fotos: Arne Müseler

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