Menschen

Andreas Petutschnig (Studierender in Salzburg)

Der Fokus der Verkehrspolitik liegt auf Individualverkehr und Pferdekutschen. Ich würde mir wünschen, dass stattdessen die öffentlichen Verkehrsmittel besser ausgebaut, erreichbar und bezahlbar sind.


Dominik Schlair (Studierender in Salzburg)

Allgemein stören mich die hohen Preise und das sehr einseitige Öffi-Angebot in Salzburg. So gibt es nur ans Netz angebundene O-Busse und es fehlen günstige Alternativen, mit denen man schnell aus der Stadt aufs Land rauskommt.


Martina Winkler (Studierende in Salzburg)

Mich persönlich stört, dass es in Salzburg nicht viele Angebote für junge Menschen gibt. Gerade die Wohnungs- und Öffipreise sind sehr hoch. Zudem würde ich mir in Salzburg den Ausbau des kulturellen Angebots für junge Menschen wünschen.


Sepp Forcher

Welchen Ratschlag würdest du jungen Menschen geben?

Aus politischer Sicht: Das Wahlrecht beherzigen. Es ist der der Ausdruck der persönlichen Freiheit des Demokraten.


Katharina Erlacher (Salzburgerin)

Ein großes Problem stellen für mich vor allem die stetig steigenden Wohnungs- und Lebenserhaltungskosten im Bundesland Salzburg dar. Ich würde mir daher von der Politik wünschen, dass diesem Trend entgegen gewirkt wird.


Jörg Leichtfried (Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie)
im Zuge der Vorführung eines selbsfahrendes E-Busses in der Stadt Salzburg

Das Sozialsystem in unserem Land. Wer Hilfe braucht, wird Hilfe erhalten – darauf waren wir Sozialdemokratinnen und sozialdemokraten immer stolz. In letzter Zeit gibt es in Österreich leider Kräfte, die unser Syste, der sozialen Sicherung angreifen und schwächen wollen. Für mich steht außer Frage, dass jene Menschen, denen das Leben übel mitspielt, unsere Unterstützung bekommen. Das soll auch in Zukunft funktionieren. Darum geht’s!
(Antwort auf die Frage, was ihm besonders am Herzen liegt.)


Nick vom Musikladen

Die Verkehrssituation in Salzburg stellt leider immer noch ein Problem dar. Es fehlt ein gut funktionierendes Verkehrsnetz in Salzburg. Dadurch geht die Kaufkraft in der Stadt verloren. Das führt dazu, dass in der Innenstadt nur Souvenirläden übrig bleiben.


Andrew Makowicki
(US-Amerikaner, lebt in der Stadt Salzburg)

It would be nice to see more live string bands in the nightlife with a less conservative environment within the City. The City should also bring back the benches at the main station. Removing the benches does not permanently solve the problem. It just moves individuals, groups, and the whole situation to another part of the City.


Robert Misik , Journalist, Blogger & Autor
im Zuge einer Gastvorlesung an der Uni Salzburg

Derzeit beschäftigt mich am meisten, dass ich jetzt für 3 Stunden nach Salzburg gefahren bin, um eine Vorlesung zu halten. Danach geht es nach Wien zurück und dann weiter nach Athen bzw. Stockholm.
Das bedeutet sehr viel Arbeit – ein modernes Freelancer-Leben eben – mit 1000 Dingen, die teilweise auch gar nichts miteinander zu tun haben.”


14718609_554304658092644_8693206636672123795_n

Phil Zezula, Academy-Bar Salzburg

Ich wünsche mir eine lebendige Stadt für die lokale Bevölkerung, weshalb für mich der großimportierte Massentourismus ein Problem darstellt. Mir ist bewusst, dass der Tourismus für die Salzburger Wirtschaft sehr wichtig ist, jedoch darf er nicht auf Kosten der lokalen Bevölkerung passieren. Außerdem habe ich den Eindruck, dass er den kleinen und mittleren Betrieben eher wenig bringt. Daher würde ich mir von der Landespolitik wünschen, auch kleine, lokale Betriebe zu unterstützen. Wie die meisten Salzburger und Salzburgerinnen bin ich von der Verkehrssituation genervt. Ich verstehe nicht, warum die Fahrverbotszone nur während der Festspielzeit gilt und es noch immer kein funktionierendes Park&Ride System gibt.