{"id":1313,"date":"2016-08-10T08:02:55","date_gmt":"2016-08-10T06:02:55","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=1313"},"modified":"2016-08-08T16:03:09","modified_gmt":"2016-08-08T14:03:09","slug":"freiwilligendienst-in-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/08\/10\/freiwilligendienst-in-polen\/","title":{"rendered":"Freiwilligendienst in Polen"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<h5>Ein Erfahrungsbericht.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Bussi links, Bussi rechts, viele Tr\u00e4nen und eine innige Umarmung mit meinem Vater.<\/p><\/blockquote>\n<p>Noch schnell ein Snapchat Foto an das eine M\u00e4dchen, in das ich damals so hoffnungslos verliebt war. Danach musste ich mit dem Handy in den Flugmodus. Internet ausschalten, wenn man \u00fcber die Grenze f\u00e4hrt \u2013 ihr kennt es. Da sa\u00df ich also da, auf der R\u00fcckbank des vollgepackten Autos, mein ganzes Hab und Gut in 2 Koffern und gef\u00fchlten 100 Plastiktaschen. Die Xbox war auch dabei, man will ja keineswegs auf Fifa verzichten. Es mag kitschig klingen, aber ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Moment, als ich erstmals dieses unwohle Gef\u00fchl in meinem Magen versp\u00fcrte. \u00dcber die Kopfh\u00f6rer lief grad \u201eBeautiful\u201c von Eminem und ich blickte auf die Stra\u00dfen Polens und fragte mich nur, was ich mir dabei gedacht habe. Dieses Gef\u00fchl, wenn man bei der Achterbahn langsam nach oben f\u00e4hrt und dann bleibt sie am obersten Punkt stehen und man realisiert dass man Achterbahnen doch nicht so mag. Dieses Gef\u00fchl begleitete mich seitdem den Rest der Autofahrt. Angekommen, ausgestiegen, Sachen abgeladen, Bussi links, Bussi rechts, viele Tr\u00e4nen und eine innige Umarmung mit meinem Vater, danach sa\u00df ich in meinem neuen Wohnzimmer \u2013 600 Kilometer weit entfernt von meiner Heimat.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eGeh ins Ausland, das kommt immer gut\u2026 da lernst was f\u00fcr\u2018s Leben\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Nach meiner bestandenen Matura und der Untauglichkeit f\u00fcr das \u00f6sterreichische Heer entschloss ich mich im September 2014 f\u00fcr den <strong>Europ\u00e4ischen Freiwilligendienst (EFD)<\/strong>, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat, <u>allen<\/u> jungen Leuten die Gelegenheit zu bieten, freiwillig, mit finanzieller Unterst\u00fctzung, im Ausland arbeiten zu k\u00f6nnen. In meinem Fall war es ein Projekt in einer Integrationsschule, irgendwo im Nirgendwo Polens. \u201eGeh ins Ausland, das kommt immer gut\u2026 da lernst was f\u00fcr\u2018s Leben\u201c hat mein Bruder noch gemeint. R\u00fcckblickend muss ich sagen, er behielt Recht.<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe ihr am Abend Spaghetti mit Carbonarasouce aus der Packung gemacht \u2013 kam gut an.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zwei Tage nach meiner Ankunft lernte ich auch endlich meine neuen Mitbewohner_innen kennen. Yen, frisch nach einer 13-st\u00fcndigen Flugreise aus Vietnam, war die ersten paar Tage kaum ansprechbar. F\u00fcr Maria habe ich am ersten Abend noch gekocht. Auch sie war sichtlich ersch\u00f6pft von ihrer Reise aus Spanien. Ich dachte, es sei eine nette Geste und habe ihr am Abend Spaghetti mit Carbonarasouce aus der Packung gemacht \u2013 kam gut an. Noch ein paar Tage sp\u00e4ter stand dann pl\u00f6tzlich noch dieser Kolumbianer \u201eJeison\u201c in meinem Zimmer, mit dem ich mir von nun an ein Stockbett teilen durfte. Mir war sichtlich unwohl bei unserer ersten Begegnung, weil ich Angst davor hatte, ihn mit meinem Schnarchen seines Schlafes zu berauben. Es stellte sich aber heraus, dass er genauso laut schnarchte, was mich ein St\u00fcck weit beruhigt hatte.<\/p>\n<h4>Bereit f\u00fcr meinen ersten Arbeitstag<\/h4>\n<p>Nach der ersten Woche, die der Schockbew\u00e4ltigung galt, war ich bereit f\u00fcr meinen ersten Arbeitstag. Die Schule war nur 15 Minuten von der Wohnung entfernt, die Deutschlehrerin Edyta war mein neuer Boss.<\/p>\n<p>Mit Edyta verstand ich mich auf Anhieb gut, sie war sehr kooperativ was meine Arbeitszeiten anging und \u00fcberlie\u00df die Arbeitsaufteilung ganz mir. In den \u00a04-5 Unterrichtsstunden am Tag, in denen ich psychisch oder physisch behinderten Kindern im Unterricht unter die Arme griff, lernte ich wie man mit 7-14 j\u00e4hrigen Kindern umgeht. So anstrengend und langweilig auch die Arbeit mit Sch\u00fclerInnen in diesem Alter oft sein kann, \u00a0machte mir das Projekt unglaublich viel Spa\u00df. Ich erinnere mich gut an eine Sch\u00fclerin, die mich tagt\u00e4glich ins Staunen versetzt hat mit der Tatsache, dass sie aufgrund ihrer Behinderung im Unterricht mit ihrem Fu\u00df mitgeschrieben hat und den Schulalltag so gut gemeistert hat. Die kleinen Kinder in der ersten Klasse haben mich laufend an die Grenzen getrieben, weil sie konsequent nicht das gemacht haben was ich h\u00f6flich und geduldig von ihnen verlangte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1339 size-large\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-1024x681.jpg\" alt=\"dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQ=w1535-h757\" width=\"1024\" height=\"681\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-300x199.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-768x510.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-585x389.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757-440x292.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/dzNBSugL0jm498NAKDhEu4Ej0oS-uG9L_JBwefvXWf5t7YM06hMSIZB3A5S6bGhb0G0-XQw1535-h757.jpg 1139w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h4>Entspannter, aber auch interessanter war das Leben nach der Arbeit<\/h4>\n<p>Mit den M\u00e4dels in der WG verstand ich mich pr\u00e4chtig, mit Jeison gab es des \u00d6fteren Differenzen, weil er laufend unsere Sachen aus dem K\u00fchlschrank klaute &#8211; im Nachhinein lache ich \u00fcber unsere Streitereien. Durch die Tatsache, dass meine Organisation vor Ort \u00fcber 60 Freiwillige aus der ganzen Welt unterst\u00fctzte, kam ich in den Genuss Menschen aus aller Welt kennen zu lernen. \u00a0Wir alle mussten uns aber schnell damit abfinden, dass wir in einer langweiligen, l\u00e4ndlichen Stadt gelandet waren, wo es, bis auf ein Einkaufszentrum, nichts zu sehen gab. Aber wir versuchten das Beste daraus zu machen \u2013 und das machten wir ziemlich gut.<\/p>\n<blockquote><p>Diese Perspektive brachte unbekannten Mut und Lebenslust in mir hervor.<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend der n\u00e4chsten sechs Monate erlebte ich mehr, als ich in meinem bisherigen Leben erlebt hatte. Ich lernte viele neue Leute aus der ganzen Welt kennen, reiste mit ihnen jedes Wochenende in andere St\u00e4dte, erkundete die besten und schlechtesten Bars Polens und lebte das f\u00fcr mich perfekte Leben. Es war ein gutes Gef\u00fchl. Mit den umgerechnet 160 Euro, die mir monatlich zur Verf\u00fcgung standen, a\u00df ich unter der Woche relativ bescheiden, um anschlie\u00dfend am Wochenende die Ersparnisse der Woche in spekulative Gesch\u00e4fte an der Bar auszugeben \u2013 meist zu meinem gesundheitlichen und finanziellen Nachteil. Das war es also, das Leben in Polen: Arbeit, Sport, Freunde, Reisen, Feiern. Weit weg von meinem Alltag in \u00d6sterreich hatte ich die Chance, f\u00fcr ein halbes Jahr mein Leben neu zu gestalten; so wie ich es gern h\u00e4tte. Ich hatte genug Zeit, um \u00fcber Altes zu reflektieren und Neues zu planen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1348 size-full\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757.jpg\" alt=\"m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtA=w1535-h757\" width=\"1139\" height=\"757\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757.jpg 1139w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757-300x199.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757-768x510.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757-585x389.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/m1ajMpPNDZPtl1g6UwqmtQ6uEjEocQc-vlKFOGjYYXfZb67F13yPWi7kBc87NyfMig9GtAw1535-h757-440x292.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1139px) 100vw, 1139px\" \/><\/p>\n<blockquote><p>Per Anhalter nach Prag- warum nicht?<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Hinterkopf behielt ich stets die Tatsache im Sinn, dass mein Aufenthalt hier ein Ablaufdatum hatte. 6 Monate \u2013 danach w\u00e4re alles vorbei. Diese Perspektive brachte unbekannten Mut und Lebenslust in mir hervor. Per Anhalter nach Prag- warum nicht? Couchsurfing in Warschau- warum nicht? Ich begann, meinen Aufenthalt in vollen Z\u00fcgen zu genie\u00dfen:\u00a0 Vormittags in die Arbeit, nachmittags dann zu Ali und Emmason, meine zwei neuen besten Freunde. Am Abend versammelten sich meistens alle in unserer WG, da es dort das beste Internet gab und es wurde gekocht und getrunken\u2026 es war sch\u00f6n. Mehr als sch\u00f6n. Es war schon lustig anzusehen, wie wir alle diese eine Sache gemeinsam hatten: die Flucht vor dem Erwachsenwerden. Egal ob 18 oder 32, jeder hier machte eine kurze Pause von seinem Leben. Klingt philosophisch, war aber wirklich so. Viele meiner Freunde waren mit ihrem Studium fertig und w\u00fcrden nach ihrem EFD Aufenthalt ins \u201eechte\u201c Berufsleben einsteigen. Dann waren da auch die paar Leute, dies nicht immer leicht hatten und den Aufenthalt dazu nutzten, wieder oder endlich auf die Beine zu kommen. Und ich\u2026 ich wollte eigentlich nur etwas Zeit f\u00fcr mich, ganz ganz weit weg von daheim &#8211; und von der Uni.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1349 size-large\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-1024x681.jpg\" alt=\"rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQ=w1535-h757\" width=\"1024\" height=\"681\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-300x199.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-768x510.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-585x389.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757-440x292.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/rMaRdLq-MkmAQCpLUz2ln1zGfO9rr45OOFoj4Tjzri67jbYiw00rLu3wSCyWNjnIXl6LeQw1535-h757.jpg 1139w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die Monate vergingen wie im Flug, mittlerweile hatte ich ein fast famili\u00e4res Verh\u00e4ltnis zu meinen Mitbewohner_innen aufgebaut. Jeison war mehr so der Bruder, mit dem ich nicht wirklich klar kam, Maria war die gute Seele der WG die mit ihrer herzlichen Art immer gute Laune brachte. Yen war immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut, im WG-Leben hat sie den Begriff \u201eKulturschock\u201c mehrmals neu definiert. Ein Text reicht nicht, um alle Erlebnisse und Eindr\u00fccke nur ansatzweise schildern zu k\u00f6nnen. \u00a0Ich will nicht sagen, dass alles immer leicht gewesen war &#8211; ganz im Gegenteil. Als 18-j\u00e4hriger Lauch ins Ausland zu ziehen war eine gro\u00dfe Herausforderung und ich stie\u00df wirklich oft an meine Grenzen. Doch in dieser Zeit lag erstmals in meinem Leben die ganze Verantwortung und der Anspruch auf Erfolg in meinen H\u00e4nden, eine Erfahrung, die mich meiner Meinung nach sehr ver\u00e4ndert und gepr\u00e4gt hat. Dieser \u201eUrlaub\u201c vom echten Leben in \u00d6sterreich war wichtig- einfach mal Luft holen.<\/p>\n<p>Die Zeit verging so schnell, das Ende nahte. Man konnte es richtig sp\u00fcren wie jeder nerv\u00f6s wurde. In der WG lag Trauer in der Luft\u2026 6 Monate reichten, um ein Umfeld zu schaffen, als h\u00e4tte man sein ganzes Leben an diesem Ort verbracht. Noch eine letzte Party, danach stand ich schon am Bahnhof und nahm den Bus Richtung Heimat. W\u00e4hrend der Fahrt lese ich die Briefe, die mir Maria und Yen geschrieben haben. Zuerst habe ich ein schlechtes Gewissen, weil im Gegensatz zu ihren, mein Abschiedsbrief so verdammt schlecht war. Danach freue ich mich aber. Ich bin froh dar\u00fcber, diese Reise angetreten zu haben und ich bin froh, dass ich nicht vorzeitig abgebrochen habe. Mir wird klar, dass das vielleicht die beste Zeit meines Lebens war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Neugierig geworden? <\/strong><\/p>\n<p>Der Europ\u00e4ische Freiwilligendienst (EFD) hat sich zur Aufgabe gemacht, motivierten Freiwilligen unabh\u00e4ngig von Herkunft und finanziellen Mitteln zu unterst\u00fctzen. Wenn du mehr \u00fcber den EFD erfahren willst, kannst du dich <a href=\"http:\/\/www.jugendinaktion.at\/europaeischer-freiwilligendienst\">hier<\/a> informieren. Wenn du mit dem EFD Europa entdecken willst und weitere Informationen zum EFD \u00a0haben m\u00f6chtest, kannst du dich auch direkt bei der Organisation <a href=\"http:\/\/jugendinfo.akzente.net\/international\/europaeischer_freiwilligendienst\">Akzente Salzburg<\/a> informieren oder unter <a href=\"mailto:international@akzente.net\">international@akzente.net<\/a> melden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1315\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/logo-300x218.png\" alt=\"logo\" width=\"178\" height=\"129\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/logo-300x218.png 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/logo.png 308w\" sizes=\"auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px\" \/><\/p>\n<p>Akzente Salzburg<br \/>\nGlockengasse 4c<br \/>\n5020 Salzburg<br \/>\n+43 662 84 92 91<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.akzente.net\">www.akzente.net<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Erfahrungsbericht. &nbsp; Bussi links, Bussi rechts, viele Tr\u00e4nen und eine innige Umarmung mit meinem Vater. 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