{"id":137,"date":"2016-05-03T14:20:30","date_gmt":"2016-05-03T12:20:30","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=137"},"modified":"2016-05-03T14:46:43","modified_gmt":"2016-05-03T12:46:43","slug":"auch-mit-frau-an-der-spitze-bleibt-die-fpoe-eine-partei-fuer-die-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/05\/03\/auch-mit-frau-an-der-spitze-bleibt-die-fpoe-eine-partei-fuer-die-maenner\/","title":{"rendered":"Auch mit Frau an der Spitze bleibt die FP\u00d6 eine Partei f\u00fcr die M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p>Die neue Chefin der Salzburger FP\u00d6 ist eine Frau. Marlene Svazek ist daf\u00fcr bekannt, gegen Genderwahn und Gleichstellungspolitik zu wettern. Wundert mich aber \u00fcberhaupt nicht \u2013 nur indem sie die frauenpolitischen Ansichten der M\u00e4nner in der Partei zu 150% unterst\u00fctzt hat sie ja in dieser M\u00e4nnerpartei \u00fcberhaupt eine Chance. Aber eine Quotenfrau ist sie nat\u00fcrlich keine!\u00a0Und nat\u00fcrlich\u00a0freuen sich M\u00e4nner \u00fcber\u00a0Frontfrauen, die ihnen inhaltlich nicht weh tun. Nach dem Motto: richtige Frauen wissen, was ihre Rolle ist. Und f\u00fcr Frauen w\u00e4hlbar wollen sie ja doch sein.<\/p>\n<p>Und mit Marlene Svazek wird sich eines deutlich zeigen:\u00a0 gerade in den frauenpolitischen Positionen zeigen sich die Unterschiede zwischen konservativen und linken Parteien. Wie es Frauen geht, h\u00e4ngt von den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab. Soll Frau daheim bleiben, darf sie dazuverdienen oder soll sie ein selbst\u00e4ndiges, unabh\u00e4ngiges Leben f\u00fchren k\u00f6nnen, auch mit Familie. Oder sind\u00a0M\u00fctter alleine f\u00fcr das Gl\u00fcck der Kinder verantwortlich? Sollen M\u00e4nner ihren gerechten Anteil an der unbezahlten Arbeit \u00fcbernehmen oder bleibt Haushalt und Familie alleine bei den Frauen h\u00e4ngen? Wobei ich dabei\u00a0 die \u00dcbernahme der Mitverantwortung, das\u00a0Zeitmanagement in der Familie\u00a0verstehe.\u00a0 Das verursacht\u00a0den enormen\u00a0Stress f\u00fcr viele Frauen. \u00a0M\u00fcll raustragen, Staubsaugen und mit den Kindern spielen ist zu wenig. Also wirkliche Partnerschaftlichkeit ist gefragt.<\/p>\n<p>Gesellschaftspolitik ist f\u00fcr mich ein Kernbereich in der politischen Arbeit. Eine Gesellschaft zeigt ihren Entwicklungsstand darin, wie sie mit Frauen umgeht, welche Rahmenbedingungen\u00a0deren Leben bestimmen. Deshalb haben wir ja auch den leidigen Kampf und Krampf mit der Ganztagsschule. Mit Ganztagsschule ist es eben nicht mehr notwendig, dass Frau ab mittags daheim ist.\u00a0Dann kann\u00a0sie arbeiten gehen,\u00a0finanziell\u00a0unabh\u00e4ngig sein, selbstverantwortlich \u00fcber ihr Leben entscheiden und sogar Karriere machen.\u00a0\u00a0Und damit wirklich in der Gesellschaft teilhaben und mitbestimmen.<\/p>\n<p>In den Parteiprogrammen der FP\u00d6 kommt das Wort Frau normal gar nicht vor \u2013 sie hat nur als Teil der Familie eine Rolle. Erst in den letzten Monaten hat die FP\u00d6 im Zusammenhang mit den Fl\u00fcchtlingen die Frau entdeckt. Denn jetzt m\u00fcssen sie ja ausr\u00fccken, um \u201eihre Frauen\u201c zu besch\u00fctzen. Grauenhaft!<\/p>\n<p>Eines wird sich ganz deutlich zeigen \u2013 nur Frau zu sein ist noch lange kein politisches Programm. \u00a0Dazu sind die politischen Grundhaltungen viel zu unterschiedlich, oft noch viel mehr als bei den M\u00e4nnern.<\/p>\n<p><em>Screenshot: Der Standard<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Chefin der Salzburger FP\u00d6 ist eine Frau. Marlene Svazek ist daf\u00fcr bekannt, gegen Genderwahn und Gleichstellungspolitik zu wettern. 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