{"id":186,"date":"2016-05-29T07:43:48","date_gmt":"2016-05-29T05:43:48","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=186"},"modified":"2016-05-31T14:56:17","modified_gmt":"2016-05-31T12:56:17","slug":"welche-zukunft-hat-unsere-landwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/05\/29\/welche-zukunft-hat-unsere-landwirtschaft\/","title":{"rendered":"Welche Zukunft hat unsere Landwirtschaft?"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p>Heute leben europaweit nur wenige Prozent der Menschen von der Landwirtschaft, in \u00d6sterreich sind es aktuell rund drei Prozent. Viele europ\u00e4ische Familienbetriebe mussten einer Agrarindustrie mit wenigen und sehr gro\u00dfen Bauernh\u00f6fen bzw. fast industrie\u00e4hnlichen Betrieben weichen. \u00d6sterreichs Landwirtschaftsbetriebe sind im internationalen Vergleich gesehen noch immer sehr klein und es gibt nach wie vor zahlreiche Familienbetriebe.<\/p>\n<p>Jedoch gibt es kaum noch \u201ehauptberufliche\u201c Landwirt_innen. Es gibt f\u00fcr viele Familien fast nur mehr im landwirtschaftlichen Nebenerwerb ein finanzielles Durchkommen. Aufgrund des rasanten Preisverfalls bei Milch und Fleisch, vermehrten Wetterkapriolen und kostenintensiven EU-F\u00f6rderauflagen wird es auch zuk\u00fcnftig immer schwieriger werden, sich beruflich f\u00fcr einen landwirtschaftlichen Betrieb zu entscheiden.<\/p>\n<p>Zahlreiche Landwirtschaftsbetriebe versuchen mit Spezialisierungen (Biolandbau, \u00f6kosoziale und nachhaltige Produktion, mit eigenen Produktgruppen) ihre Existenz abzusichern, jedoch langfristig kann das nur mit den richtigen Rahmenbedingungen funktionieren.<\/p>\n<p>Wir erwarten uns mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln durch die Landwirtschaft versorgt zu werden, jedoch sind wir oft nicht bereit einen fairen Preis daf\u00fcr zu bezahlen oder vielleicht auch mal ein Auge auf die vielen Probleme dahinter zu werfen.<\/p>\n<p><strong>Welche Ma\u00dfnahmen braucht es f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Landwirtschaft in Salzburg?<\/strong><\/p>\n<p>Prim\u00e4res Ziel muss es einfach sein, b\u00e4uerliche Existenzen abzusichern. Die Erfolgschancen, das \u00fcber die EU oder eine staatliche Institution (Landesregierungen, Ministerium) zu erreichen, sind f\u00fcr den oder die Einzelnen gleich null. Wie k\u00f6nnen die Landwirt_innen trotzdem langfristig \u00fcberleben? \u201eSchlie\u00dft euch zusammen!\u201c kann eine richtige Antwort sein. Und das betrifft sowohl Ideen, als auch die Produktion und die Vermarktung von Produkten. Wir haben nachrecherchiert und ein wirklich nachhaltiges und erfolgreiches Salzburger \u201ebest practice\u201c \u2013 Beispiel f\u00fcr einen solchen Zusammenschluss gefunden: <a href=\"http:\/\/www.tauernlamm.at\/\"><strong>TAUERNLAMM<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Tauernlamm hat sich als regionale Genossenschaft darauf spezialisiert, dass Tiere die in der Nationalpark-Region \u201eHohe Tauern\u201c unter nat\u00fcrlicher Haltung heranwachsen (Lamm, Jungrind, Wild) auf den Bergbauernh\u00f6fen schlachtfertig gef\u00fcttert und marktgerecht zubereitet werden.<\/p>\n<p>Damit schafft Tauernlamm aus der Region und f\u00fcr die Region qualitativ hochwertige Lebensmittel (unter Beachtung des Tier- und Umweltschutzes), die zu fairen Preisen verkauft werden k\u00f6nnen. Und da liegt auch das Ziel und der Sinn: Wir brauchen mehr regionale M\u00e4rkte und gut funktionierende Vertriebsstrukturen. Denn nur wenn die Wertsch\u00f6pfung in der Region bleibt, k\u00f6nnen die Landwirtschaftsbetriebe in Salzburg erfolgreich weiterbestehen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bedarf es noch weit mehr R\u00e4dchen an denen langfristig gedreht werden muss und viele individuelle, \u00fcbergeordnete und vor allem auch politische Ma\u00dfnahmen um Salzburgs B\u00e4uer_innen zu unterst\u00fctzen. Aber vielleicht k\u00f6nnen viele Menschen zusammen f\u00fcr den Einzelnen mehr erreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute leben europaweit nur wenige Prozent der Menschen von der Landwirtschaft, in \u00d6sterreich sind es aktuell rund drei Prozent. 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