{"id":2203,"date":"2016-11-01T17:08:59","date_gmt":"2016-11-01T16:08:59","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=2203"},"modified":"2018-01-22T10:44:16","modified_gmt":"2018-01-22T09:44:16","slug":"in-10-jahren-wir-der-verkehr-revolutioniert-interview-mit-bernhard-auinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/11\/01\/in-10-jahren-wir-der-verkehr-revolutioniert-interview-mit-bernhard-auinger\/","title":{"rendered":"&#8220;In 10 Jahren wird der Verkehr revolutioniert&#8221; &#8211; Interview mit Bernhard Auinger"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<h6>Bernhard Auinger, Klubvorsitzender f\u00fcr die SP\u00d6 im Gemeinderat der Stadt Salzburg im Interview mit Hallo Salzburg \u00fcber den gr\u00fcnen Verkehrsstadtrat, Elektromobilit\u00e4t und den \u00f6ffentlichen Verkehr.<\/h6>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Hallo Salzburg:<\/span> Stadtrat Johann Padutsch (B\u00fcrgerliste) hat vor kurzem sinngem\u00e4\u00df verk\u00fcndet, er habe das Verkehrsressort aufgegeben. Kann sich die Stadt Salzburg Selbstaufgabe auf solch einer wichtigen Position leisten?<\/strong><\/p>\n<p><em>Bernhard Auinger:<\/em> Selbstaufgabe ist definitiv keine Option. Es w\u00e4re an der Zeit, dass Stadtrat Padutsch erkennt, dass es der falsche Weg war, das eine Verkehrsmittel so unattraktiv zu machen, um auf ein anderes umzusteigen. Fakt ist, dass in den St\u00e4dten bereits ein Umdenken im Mobilit\u00e4tsverhalten sp\u00fcrbar ist und die Neuzulassungen beim Individualverkehr r\u00fcckl\u00e4ufig sind. Die Stadt Salzburg ist mit t\u00e4glich rund 100.000 Menschen, die ein- und auspendeln, konfrontiert. Diese Menschen w\u00fcrden zum Umstieg auf den \u00f6ffentlichen Verkehr bereits gute Angebote im l\u00e4ndlichen Raum ben\u00f6tigen \u2013 Stichwort dringender Ausbau von Park &amp; Ride Parkpl\u00e4tzen. Landesrat Mayr hat hier bisher nur mit Ank\u00fcndigungspolitik gegl\u00e4nzt. Ich erwarte mir hier endlich eine Umsetzung, die dann zu einer deutlichen Redu\u00adzierung des Pendel-Staus f\u00fchren wird. In der Stadt ist das Rad ein beliebtes Verkehrsmittel. In diesem Bereich investieren wir j\u00e4hrlich eine Million Euro, um die Attraktivit\u00e4t noch zu steigern. Beim Stadtbus investieren wir in den qualitativen Ausbau. Das Auto zu verteufeln, halte ich f\u00fcr den falschen Weg. Klar ist aber auch, dass wir am Mix arbeiten m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Hallo Salzburg:<\/span> Sie haben selbstfahrende Busse und Autos als eine L\u00f6sung f\u00fcr das Verkehrs\u00adproblem angesprochen. Das kam bei manchen nicht gut an. Wurden Sie richtig verstanden?<\/strong><br \/>\nIch wurde verk\u00fcrzt zitiert. Fakt ist, dass die Mobilit\u00e4t in den n\u00e4chsten 10 Jahren durch die Elektromobilit\u00e4t und die Digitalisierung revolutioniert werden wird. Ein Obussystem, das ohne Oberleitung mit Batteriebetrieb f\u00e4hrt, ist vielseitiger einsetzbar und kann auf individuellere Bed\u00fcrfnisse R\u00fccksicht nehmen. Die Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel, um am schnellsten von A nach B zu kommen, wird zu einer sinnvolleren Auswahl des Vehikels f\u00fchren und sinn\u00advollerweise den Individualverkehr redu\u00adzieren. Wichtig ist, dass man bei diesen fortschrittlichen Technologien das Thema Besch\u00e4ftigung nie aus den Augen verliert.<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Hallo Salzburg:<\/span> Es wirkt, als w\u00fcrden in der Verkehrs\u00adpolitik immer nur sehr kleinen Schritte gegangen werden, ohne gr\u00f6\u00dfere Wirkung. T\u00e4uscht das?<\/strong><br \/>\nDieser Eindruck der kleinen Schritte t\u00e4uscht nicht, weil leider wenige Ent\u00adscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4ger in diesem Bundesland das gro\u00dfe Ganze in Betracht ziehen. Stattdessen endet bei der Raumordnungs- und Verkehrspolitik das Denken und Handeln vieler meist an den Gemeindegrenzen. Gleichzeitig wird mit der aktuellen Wohnbauf\u00f6rderung eine \u201eZersiedelungsf\u00f6rderung\u201c betrieben, die den Pendel\u00adverkehr weiter versch\u00e4rft, weil keine \u00d6ffis in zumutbarer N\u00e4he zur Verf\u00fcgung stehen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass gerade eine gr\u00fcne LH-Stv. R\u00f6ssler die M\u00f6glichkeiten einer zukunftsweisenden Raumordnungspolitik, die das Verkehrsverhalten positiv beeinflusst, nicht n\u00fctzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bernhard Auinger, Klubvorsitzender f\u00fcr die SP\u00d6 im Gemeinderat der Stadt Salzburg im Interview mit Hallo Salzburg \u00fcber den gr\u00fcnen Verkehrsstadtrat, Elektromobilit\u00e4t und den \u00f6ffentlichen Verkehr. 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