{"id":2374,"date":"2016-12-29T20:59:20","date_gmt":"2016-12-29T19:59:20","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=2374"},"modified":"2016-12-30T13:30:23","modified_gmt":"2016-12-30T12:30:23","slug":"das-kinojahr-2016-hoehen-und-tiefen-im-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/12\/29\/das-kinojahr-2016-hoehen-und-tiefen-im-rueckblick\/","title":{"rendered":"Das Kinojahr 2016: H\u00f6hen und Tiefen im R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p>2016 war und ist ein bewegtes und emotional aufgeladenes Jahr. Lassen wir kurz die prominenten Todesf\u00e4lle, den weltweiten Rechtsruck, den Bedeutungsverlust tats\u00e4chlicher Fakten und diverse Krisen beiseite, denn auch im Kino gab es H\u00f6hen und Tiefen, erfreuliche \u00dcberraschungen und Entt\u00e4uschungen. Das Sch\u00f6ne am Kino ist, dass es uns die Probleme der echten Welt kurz vergessen l\u00e4sst und uns auf eine Reise in die Kreativit\u00e4t, die Gedanken oder die Fantasie fremder Menschen einl\u00e4dt. Die folgende Aufz\u00e4hlung erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit oder Allgemeing\u00fcltigkeit, soll aber einige Perlen und Katastrophen hervorheben und das Kinojahr 2016 noch einmal grob Revue passieren lassen. Einspr\u00fcche oder Erg\u00e4nzungen sind in den Kommentaren gern gesehen. Nicht alle der folgenden Filme konnte ich rezensieren, kurz auf sie eingehen m\u00f6chte ich an dieser Stelle dennoch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entt\u00e4uschungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es gibt Filme, die lassen uns einfach grantig im Kinosessel zur\u00fcck. Manchmal waren die Erwartungen zu hoch, manchmal unterboten sie die sowieso schon niedrig angesetzten Hoffnungen. Folgende f\u00fcnf Filme sind f\u00fcr mich die gr\u00f6\u00dften Flops des Jahres 2016:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Creed<\/em><\/p>\n<p>Wir alle lieben Rocky. Der charmante und etwas prollige italienischst\u00e4mmige Amerikaner Rocky Balboa (Silvester Stallone), der sich charmant durch die Boxringe dieser Welt gekloppt hat, ist eine der kultigsten Figuren des Kinos. Mittlerweile ist er alt, das Franchise ist aber einfach zu famos, um es mit Stallone in Pension zu schicken. Man suchte und fand also einen Nachfolger. Leider gelingt es dem Spin Off <em>Creed<\/em> in keiner Sekunde auch nur ansatzweise den Charme und die Emotionen der Originale wiederzubeleben. Man soll aufh\u00f6ren, wenn\u2019s am sch\u00f6nsten ist. F\u00fcr Rocky war das definitiv nach <em>Balboa<\/em> (Teil 6).<\/p>\n<p>edit &#8211; Nachtrag: F\u00fcr meine Meinung zu <em>Creed<\/em> erntete ich heftige Kritik. Vielen Leuten hat das Rocky-Spin Off offenbar gut gefallen. Ich pers\u00f6nlich fand den Film einfach nicht stimmig und den Hauptcharakter \u00e4u\u00dferst unsympathisch. Auf Facebook wurde ich au\u00dferdem darauf hingewiesen, dass nicht das Studio, sondern der Regisseur Ryan Coogler (<em>Fruitville Station<\/em>) die Idee f\u00fcr die Fortsetzung hatte.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_69494\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PDPfyqJMOd8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/08\/27\/suicide-squad\/\" target=\"_blank\"><em>Suicide Squad<\/em><\/a><\/p>\n<p>Marvel hat die Super-Groups Avengers und Guardians, bei denen die gr\u00f6\u00dften Helden der Galaxie vereint gegen dunkle Bedrohungen k\u00e4mpfen. DC ver\u00f6ffentlicht bald das Pendant <em>Justice League<\/em> und hat mit <em>Suicide Squad<\/em> einen ersten Vorsto\u00df ins Feld der vereinten Super(anti)heldinnen und Helden gewagt. In <em>Suicide Squad<\/em> m\u00fcssen ein paar Superschurken gegen das B\u00f6se k\u00e4mpfen. Knallig, poppig und verr\u00fcckt sollte es werden. So hat Warners Marketing-Abteilung den Film immer und immer wieder angek\u00fcndigt und die Erwartungen der Fans ins Unermessliche gesteigert. So lange, bis schlie\u00dflich alle nur noch entt\u00e4uscht werden konnten. <em>Suicide Squad<\/em> war nicht die versprochene Erl\u00f6sung des Genres, sondern nur eine weitere mittelm\u00e4\u00dfige Comicverfilmung, die au\u00dfer verheizten Star-Schauspielerinnen (Margot Robbie) und Schauspielern (Jared Leto), sch\u00f6nen digitalen Effekten und einer typisch uninteressanten Story nichts zu bieten hatte. Wer knallig, poppig und verr\u00fcckt will, sollte also lieber nochmal <em>Scott Pilgrim vs. The World<\/em> anschauen.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_55261\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/L2Gy14PXi_g?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/07\/20\/independence-day-resurgence\/\" target=\"_blank\"><em>Independence Day 2 <\/em><\/a><\/p>\n<p>Wie ich unl\u00e4ngst in der Kritik zu <em>Arrival<\/em> geschrieben habe, sind Filme, in denen Aliens die Erde besuchen, meist schlecht. <em>Die F\u00fcnfte Welle<\/em> w\u00e4re eines dieser Beispiele. Im Fall von <em>Independence Day 2<\/em> von einer Entt\u00e4uschung zu sprechen, w\u00e4re allerdings auch falsch, denn bei einem Roland Emmerich Film erwarte ich de facto gar nichts mehr. Dass es dem Mann gelingt, selbst diese nicht vorhandenen Erwartungen noch regelm\u00e4\u00dfig zu unterbieten, grenzt fast schon an unerkl\u00e4rlichen, &#8216;lovecraftschen&#8217; Wahnsinn.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_40412\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/aCozuxzw2cc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/10\/13\/blair-witch\/\" target=\"_blank\"><em>\u00a0Blair Witch<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Blair Witch<\/em> hat das gemacht, was man heutzutage im Zweifelsfall immer macht, wenn man eine alte Marke aufwecken m\u00f6chte. Man kopiert dreist gelungene Elemente aus den Vorg\u00e4ngern und hofft, dass diese Hommagen beim Publikum eine nostalgische Ektase ausl\u00f6sen. Wie katastrophal das schiefgehen kann, hat etwa <em>Jurassic World<\/em> bewiesen, dass diese Strategie auch funktionieren kann, zeigte J.J. Abrams mit <em>Star Wars Episode 7<\/em>.<\/p>\n<p><em>Blair Witch<\/em> reihte wahllos bekannte Elemente des ersten Teils aneinander, reicherte sie halbherzig mit neuen Ideen wie der Drohne an und warf dem Publikum so viele Jump-Scares zu, dass es nicht nur langweilig, sondern auch l\u00e4cherlich wurde.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_39722\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/girSv9UH_V8?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>The Revenant <\/em><\/p>\n<p>\u201eOh, was f\u00fcr ein Meisterwerk\u201c hie\u00df es, als der Film von Amerika \u00fcber den Teich her\u00fcber kam. Leonardo DiCaprio, der sich durch die Gefahren des wilden Westens k\u00e4mpft, bekam f\u00fcr seinen dramatischen Kampf mit der B\u00e4renmama letzten Endes seinen Oscar, den ihm das Social Web schon so lange so sehr verg\u00f6nnt hat. Zwei weitere Oscars \u2013 darunter Best Achievement in Cinematography \u2013 konnte <em>The Revenant<\/em> ebenfalls ergattern. Zu Recht: Die Inszenierung und die Bilder waren wundersch\u00f6n. Quasi jede Aufnahme k\u00f6nnte man als Standbild an die Wand h\u00e4ngen oder als romantischen Bildschirmhintergrund verwenden. Trotzdem stie\u00df der Film in Europa auf mehr Ablehnung als in Amerika. Ein Grund (und das ist meine pers\u00f6nliche Spekulation) mag der etwas differenziertere Zugang zur Materie sein: Uns Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4ern ist die harte und gef\u00e4hrliche Erschlie\u00dfung des Westens emotional einfach deutlich gleichg\u00fcltiger als dem amerikanischen Publikum, dessen Leben auf dem gezeigten Grund und Boden stattfindet. Kurz: <em>The Revenant <\/em>war wundersch\u00f6n und unglaublich fad.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_34673\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Kh4Uo27IqKM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Honorable Nennungen:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bevor es zu f\u00fcnf der besten Filme des Jahres geht, hier noch ein paar Filme, die deutlich besser als erwartet waren, beziehungsweise deutlich schlechter ausfallen h\u00e4tten k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/06\/20\/warcraft-the-beginning\/\" target=\"_blank\"><em>Warcraft <\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Warcraft<\/em> ist eine der gr\u00f6\u00dften Marken der Spielgeschichte. Auch wenn sich einige Fans \u00fcber die Verfilmung aufregen, muss doch positiv erw\u00e4hnt werden, wie brillant es gelungen ist, die tats\u00e4chliche Welt von <em>Warcraft<\/em> f\u00fcr den Bigscreen zu adaptieren. Nicht nur die Orks sehen fantastisch aus, auch die menschlichen Charaktere in ihren comichaften R\u00fcstungen spiegeln die Optik des Spiels grandios. Spielverfilmungen gelingen selten. <em>Warcraft<\/em> kann sich stolz zur Liste jener Spielverfilmungen z\u00e4hlen, die nicht komplett an die Wand gefahren wurden. Auch f\u00fcr Menschen, die die Welt von <em>Warcraft<\/em> nicht kennen, bleibt ein fulminanter Sommerblockbuster.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_95888\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qqXp9luh4NU?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Hateful Eight <\/em><\/p>\n<p>Ich finde es immer aufregend, wenn man gespannt im Kino sitzt und darauf wartet, dass ein neuer Tarantino beginnt. Zu lange muss man auf seine Werke warten. Manche sind genial, manche weniger. Im Fall von <em>Hateful Eight<\/em> hat Tarantino ein fetziges Kammerspiel geliefert, das prinzipiell alles richtig macht, dem es aber ein bisschen an neuen Geschmacksnuancen fehlt. Ja, <em>Hateful Eight<\/em> war fein, aber es war nach <em>Kill Bill 2<\/em> und <em>Django Unchained<\/em> nun eben seine dritte Western-Interpretation. Wir haben verstanden, dass ihm dieses Genre gef\u00e4llt. Von einem Mann, der immer wieder betont, insgesamt nur 10 Filme machen zu wollen, w\u00fcrde ich pers\u00f6nlich mir noch ein paar Ausfl\u00fcge in andere Genres w\u00fcnschen. Wie w\u00e4re es mit einer trashigen Sci-Fi-Orgie \u00e0 la <em>Barbarella<\/em> oder <em>Flash Gordon<\/em>? Oder wie w\u00e4r\u2019s mit einem harten Agenten-Thriller? Er w\u00fcrde ja so gern einen James Bond machen, wie er immer wieder betont.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_85875\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tSoDEmls8cY?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Der Nachtmahr<\/em><\/p>\n<p>Drogen, harter Techno, Wohlstandsverwahrlosung und die Pubert\u00e4t: Eine Mischung, die f\u00fcr die 16-j\u00e4hrige Tina in Berlin in einem Horrortrip endet. Sie trifft auf eine Albtraumgestalt, die fortan immer wieder in ihrem Leben auftaucht und an der sie zu zerbrechen droht \u2013 wenn sie nicht lernt, mit ihren D\u00e4monen zu leben. Horrorfilm ist <em>Der Nachtmahr<\/em> allerdings keiner. Viel mehr ist dem deutschen Regisseur Achim Bornhak ein gef\u00fchlvolles und au\u00dfergew\u00f6hnliches Drama gelungen, das ein metaphorisches Bild \u00fcber das \u00c4lterwerden zeichnet. <em>Der Nachtmahr<\/em> ist ein Coming-Of-Age-Drama, in dem eine junge Frau sich ihren \u00c4ngsten stellt und durch sie w\u00e4chst. Gleichzeitig ist <em>Der Nachtmahr<\/em> aber auch ein Horror-Trip, nicht f\u00fcr uns Zusehende, aber doch f\u00fcr die Protagonistin. Ein au\u00dfergew\u00f6hnliches filmisches Kleinod aus Deutschland, das zu den Ausnahmefilmen des letzten Jahres z\u00e4hlt.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_83608\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xrQkasMhy6Q?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Jungle Book<\/em><\/p>\n<p>Wenn Disney etwas richtig gut kann, dann ist es bekannte Marken ordentlich zu melken. Marvel Superhelden fliegen uns alle paar Monate um die Ohren und jetzt gibt es auch noch j\u00e4hrlich einen neuen <em>Star Wars<\/em> Film. Doch wozu in die Ferne schweifen, wenn Disney doch auch selbst so zahlreiche gro\u00dfe Marken wie <em>Dschungelbuch<\/em> oder <em>Dornr\u00f6schen<\/em> besitzt? Was einst (1967!) gezeichnet wurde, wurde nun 2016 dank der modernen Technik als Realfilm neu inszeniert. Entgegen meinen Erwartungen hat die Neuinszenierung richtig toll funktioniert. Die digitalen Tiere sehen umwerfend aus, Balu singt sein Lied und die Inszenierung ist etwas d\u00fcsterer und erwachsener geworden. Nach <em>Jungle Book <\/em>kann man hoffen, dass auch zuk\u00fcnftige Realverfilmungen aus dem Hause Disney gelingen werden.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_35423\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/3OeY7sJJ9dI?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Batman v Superman<\/em><\/p>\n<p>Mit <em>Man of Steel<\/em> hat Zack Snyder einen der bekanntesten und umstrittensten Superhelden bombastisch auf die Leinwand gezaubert. Umstritten war auch die Verfilmung, die \u2013 wie viele Snyder-Filme \u2013 die Meinung des Publikums ziemlich spaltete. Auch die Fortsetzung <em>Batman v Superman<\/em> wurde von der Marketing-Abteilung vorab derart in den Himmel gehypt (siehe <em>Suicide Squad<\/em>), dass der fertige Film den Erwartungen unm\u00f6glich entsprechen konnte. Ernsthaft, liebe PR-Genies bei Warner: \u00dcberlegt euch mal, ob ein derartiges Hype-Theater auf lange Sicht gesund ist oder eher in einem Massengrab voll Superhelden enden wird. Ich f\u00fcrchte, es l\u00e4uft auf zweiteres hinaus. <em>Batman v Superman<\/em> war dennoch ein gelungener, d\u00fcsterer Film. Ben Affleck als gealterter Batman hat \u2013 wider die Erwartungen \u2013 gro\u00dfartig funktioniert und auch Wonder Woman hat sich auf der gro\u00dfen Leinwand gut gemacht. <em>Batman v Superman<\/em> ist eine d\u00fcstere, aber durchaus gelungene Comicverfilmung (f\u00fcr jene, die genug von den d\u00fcmmlichen Marvel-Witzchen haben), die haupts\u00e4chlich an ihrer brillanten PR-Abteilung scheitert. Ein bisschen weniger Hype h\u00e4tte dem Film wohl sehr gut getan.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_19422\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_sdPVZSBSDc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Deadpool<\/em><\/p>\n<p><em>Deadpool<\/em> war ein Spa\u00df. Eigentlich ist es eine ganz normale Comic-Realverfilmung, wie sie seit <em>Iron Man<\/em> (2008) in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden \u00fcber die Leinw\u00e4nde flimmern. Weder die Handlung noch die Kinematografie sind sonderlich hervorstechend. Weil Deadpool aber gern die vierte Wand bricht, das Publikum miteinbezieht und sich selbst von der ersten bis zur letzten Minute nicht allzu ernst nimmt, bleibt diese Comicverfilmung doch mehr in Erinnerung, als es etwa <em>Captain America 3<\/em> oder <a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/05\/21\/x-men-apocalypse\/\" target=\"_blank\"><em>X-Men: Apocalypse<\/em><\/a> taten. Die \u00fcbertriebene Gewaltdarstellung hatte der Film meines Erachtens gar nicht n\u00f6tig. \u00dcbrigens: Auch Disney hat zum Jahresabschluss mit <em>Doctor Strange<\/em> eine \u2013 zumindest optische \u2013 Ausnahmecomicverfilmung hingelegt.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_85488\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8tNY8OYcxMI?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die besten Filme des Jahres<\/strong><\/p>\n<p><strong>Es folgen die (f\u00fcr mich) f\u00fcnf besten und interessantesten Filme des Jahres. Einige Filme haben es leider knapp nicht in die Liste geschafft, in der ich versucht habe, Perlen aus m\u00f6glichst vielen Genres zu nennen, um einen m\u00f6glichst umfassenden \u00dcberblick \u00fcber das Kinojahr zu erm\u00f6glichen.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/06\/07\/vor-der-morgenroete\/\" target=\"_blank\"><em>Vor der Morgenr\u00f6te<\/em><\/a><\/p>\n<p>Josef Hader schl\u00fcpft in die Haut Stefan Zweigs und mimt den Schriftsteller in seinen letzten Exil-Jahren derart gut, dass man nach dem Kino gar nicht mehr wei\u00df, wie der echte Herr Zweig ausgesehen hat. Episodenhaft werden seine letzten Jahre bis zu seinem Freitod in Brasilien dargestellt. <em>Vor der Morgenr\u00f6te<\/em> ist ein Biopic, das nicht romantisch glorifiziert und dennoch die Gr\u00f6\u00dfe eines der bedeutendsten Schriftsteller der deutschsprachigen Literatur respektvoll abbildet. Dass Salzburg, in dem Stefan Zweig vor seinem Exil lebte, in dem Film keine Rolle spielt, m\u00f6gen die Leserinnen und Leser von Hallo-Salzburg bedauern, die Qualit\u00e4t des Films wird dadurch aber nicht gemindert.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_76893\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/U1godsw7MTM?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/08\/02\/zoomania-ganz-schoen-ausgefuchst\/\" target=\"_blank\"><em>Zootopia <\/em><\/a><\/p>\n<p>Mit <em>Zootopia<\/em> hat das Animationsfilmimperium um die ber\u00fchmteste Maus des Planeten eine \u00e4u\u00dferst gelungene Fabel auf das aktuelle politische Weltgeschehen gezaubert, die auf liebevolle Art zeigt, dass Hass und Populismus zu nichts f\u00fchren, ohne die Moral dabei zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Sieht man sich die Wahlergebnisse der Amis an, muss man wohl sagen, dass sich zu wenige <em>Zootopia<\/em> angesehen oder sie den Film nicht verstanden haben. Wer Disney-Animationsfilme mag und <em>Zootopia<\/em> noch nicht gesehen hat, sollte diese am\u00fcsante Fabel um die Hasen-Polizistin Judy auf jeden Fall nachholen.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_48935\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GIshH9EXIUA?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/08\/09\/tomorrow-die-welt-ist-voller-loesungen\/\" target=\"_blank\"><em>Tomorrow \u2013 Die Welt ist voller L\u00f6sungen<\/em><\/a><\/p>\n<p>Kinofilme k\u00f6nnen vieles erreichen. Sie k\u00f6nnen uns das F\u00fcrchten lehren, sie k\u00f6nnen uns einfach unterhalten, sie k\u00f6nnen uns langweilen, sie k\u00f6nnen zum Nachdenken anregen. Selten erreichen sie aber, dass man das Kino verl\u00e4sst und tats\u00e4chlich voller Hoffnung f\u00fcr die Zukunft der Menschheit ist. Die Dokumentation <em>Tomorrow<\/em> von und mit der <em>Inglourious Basterds<\/em> Hauptdarstellerin M\u00e9lanie Laurent ist ein solcher Film. Sie zeigt positive und fortschrittliche Vorreiterprojekte aus den Bereichen Agrarkultur, Finanzwirtschaft, Energiegewinnung, Bildung und Politik. Selbst wenn man nicht alle gezeigten Modelle f\u00fcr realistisch h\u00e4lt, sollte man den Film gesehen haben.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_17816\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lJy_tAm9IJQ?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/12\/28\/arrival\/\" target=\"_blank\"><em>Arrival<\/em><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dferirdische kommen zur Erde und die Menschheit wei\u00df nicht, wie sie damit umgehen soll. Im Gegensatz zu Emmerichs schundiger Katastrophe <em>Independence Day 2<\/em> wird nicht gleich gefetzt, sondern zun\u00e4chst vorsichtig Kontakt aufgenommen. Die Geschehnisse werden aus der Sicht einer Sprachwissenschaftlerin (Amy Adams) gezeigt, die sich sprachwissenschaftlich mit den Aliens auseinandersetzen muss. <em>Arrival<\/em> ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Blockbuster, der ein oft gesehenes Szenario in neuem Licht pr\u00e4sentiert. Man kann sich nur mehr solche Projekte aus Hollywood w\u00fcnschen.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_94531\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2Rdjkl7uPMA?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2016\/05\/30\/the-neon-demon\/\" target=\"_blank\"><em>The Neon Demon<\/em><\/a><\/p>\n<p>Nicolas Winding Refn (<em>Drive, Only God Forgives<\/em>) hat es schon wieder getan. Mit <em>The Neon Demon<\/em> hat er die eine H\u00e4lfte des Publikums \u2013 darunter mich \u2013 mit seiner pr\u00e4tenti\u00f6sen Kinematografie verzaubert, w\u00e4hrend sich die andere H\u00e4lfte durch die \u00fcbertrieben arrogante Bildsprache und die eine oder andere eklige Szene angewidert abgewendet hat. Aber anders will es dieser Mann auch gar nicht haben. Refn wei\u00df, dass er inszenieren kann und macht kein Hehl daraus, sein K\u00f6nnen seinem Publikum aus vollen Rohren ins Gesicht zu schmettern. Das muss nicht jedem gefallen. Meines Erachtens gibt es hinter der Kamera derzeit nur ganz wenige, die es mit seiner Bildsprache aufnehmen k\u00f6nnen. Sie vermag mich zu begeistern, selbst wenn er mir etwas \u00fcber Models erz\u00e4hlt und das macht <em>The Neon Demon<\/em> zu meinem pers\u00f6nlichen Film des Jahres 2016.<\/p>\n<div class=\"epyt-video-wrapper\"><iframe loading=\"lazy\"  id=\"_ytid_41321\"  width=\"1170\" height=\"658\"  data-origwidth=\"1170\" data-origheight=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/mEn45vWAVPg?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;hl=de_DE&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;\" class=\"__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload\" title=\"YouTube player\"  allow=\"fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen data-no-lazy=\"1\" data-skipgform_ajax_framebjll=\"\"><\/iframe><\/div>\n<p>Das Titelbild stammt aus meiner Feder.<\/p>\n<p>Hab ich einen Must-See verpasst? Stimmt ihr mir nicht zu? Ich freu mich \u00fcber Kommentare!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2016 war und ist ein bewegtes und emotional aufgeladenes Jahr. 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