{"id":2629,"date":"2017-02-22T18:03:57","date_gmt":"2017-02-22T17:03:57","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=2629"},"modified":"2017-02-22T19:28:36","modified_gmt":"2017-02-22T18:28:36","slug":"laut-spoe-umfrage-leiden-die-salzburger_innen-unter-den-teuren-lebenskosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2017\/02\/22\/laut-spoe-umfrage-leiden-die-salzburger_innen-unter-den-teuren-lebenskosten\/","title":{"rendered":"Laut SP\u00d6-Umfrage leiden die Salzburger_innen unter den teuren Lebenskosten"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p><strong>Eine Umfrage der Salzburger SP\u00d6 zeigt: Die Menschen im Bundesland bekommen die steigenden Lebenserhaltungskosten zu sp\u00fcren. Ein Trend zeichnet sich dabei ganz deutlich ab. In allen\u00a0Bezirken gaben die Befragten an, dass sie vor allem Teuerungen im Bereich des Wohnens stark zu sp\u00fcren bekommen. An zweiter Stelle folgen die Preissteigerungen bei den Lebensmitteln, gefolgt von Kosten im Bereich des \u00f6ffentlichen Verkehrs.\u00a0An der Befragung nahmen insgesamt 464 Personen aus allen Bezirken teil. Durchgef\u00fchrt wurde sie im vergangenen Herbst. \u00a0<\/strong><\/p>\n<h4>Wohnkosten zunehmend Belastung f\u00fcr Salzburger_innen<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend in allen Bezirken die Wohnkosten ungeschlagen als Teuerungsspitzenreiter wahrgenommen werden, scheinen die \u00a0Pinzgauer_innen\u00a0die Preissteigerungen am deutlichsten zu sp\u00fcren. 71,01 Prozent der befragten Pinzgauer_innen gaben an, die Wohnkosten als besondere Belastung zu empfinden. Im Flachgau und im Pongau zeichnet sich den Umfrageergebnissen entsprechend ein \u00e4hnliches Bild ab: In beiden Bezirken gaben\u00a0knapp 60 Prozent der Befragten an, die meisten Teuerungen im Bereich des Wohnens zu erleben. In der Stadt Salzburg ergab die Umfrage jedoch einen Lichtblick: Nur 52,33 Prozent der Befragten nannten steigende Wohnkosten als Belastung. Unabh\u00e4ngig davon\u00a0zeigt das Ergebnis der Umfrage, dass steigende Wohnkosten f\u00fcr die Menschen im gesamten Bundesland eine enorme Belastung darstellen.\u00a0&#8220;Die hohen Wohnkosten werden immer mehr zur Belastung f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Mit einem 40 Stunden Job kommen immer weniger Menschen \u00fcber die Runden. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, der dringend Einhalt geboten werden muss. Wohnen darf nicht zum Luxusgut verkommen!&#8221;, kommentierte der Salzburger SP\u00d6-Chef Walter Steidl diesen Trend.<\/p>\n<h4>Besonderer Druck: Familien bekommen Teuerungen zu sp\u00fcren<\/h4>\n<p>Die landesweit durchgef\u00fchrte Umfrage zeigte au\u00dferdem, dass vor allem Familien die Teuerungen zu sp\u00fcren bekommen. Einerseits durch hohe Wohnkosten und andererseits durch Preissteigerungen im Bereich der Lebensmittel. Besonders ins Auge sticht hier ein starkes Stadt-Land-Gef\u00e4lle. 28,57\u00a0Prozent der befragten PErsonen im Innergebirg gaben\u00a0an, dass Familie und Beruf f\u00fcr sie nur schwer miteinander vereinbar seien. Im Zentralraum\u00a0zeichnete sich im Gegensatz dazu mit 23,75 Prozent ein positiveres Bild ab: In der Stadt Salzburg gaben \u00fcberhaupt &#8220;nur&#8221; knapp 20 Prozent der Befragten an, dass f\u00fcr sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht gegeben ist. Verbesserungspotential sehen die Befragten \u00fcberall, wenngleich die st\u00e4dtischen Gegenden bei dieser Frage signifikant besser abschneiden. Deutlich wird: Nach wie vor ist es in l\u00e4ndlichen Gebieten schwieriger, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.<\/p>\n<p>Auf die Frage hin, wie man diese Situation verbessern k\u00f6nne, wurde meist der Wunsch nach dem Ausbau der Kinderbetreuungsst\u00e4tten laut.\u00a0Die Befragung ergab, dass sich die Salzburger_innen im\u00a0gesamten Bundesland den Ausbau von Krabbelgruppen, Kinderg\u00e4rten, Ganztagsschulen und die Reduktion von Betreuungskosten w\u00fcnschen. SP\u00d6-Chef Walter Steidl reagiert besorgt:&#8221;Wenn beide Eltern arbeiten gehen und das doppelte Einkommen dringend ben\u00f6tigt wird, um die Familie \u00fcber Wasser zu halten, ist es umso notwendiger, kosteng\u00fcnstige Kinderbetreuungsst\u00e4tten anzubieten. Sonst setzt die soziale Schere einmal mehr bei den J\u00fcngsten an.&#8221;<\/p>\n<h4>Flachgauer_innen leiden unter Verkehrssituation<\/h4>\n<p>W\u00e4hrend das Thema Verkehr im gesamten Bundesland &#8211; etwa auch im Pinzgau &#8211; sehr emotional betrachtet wird, gaben besonders viele der Befragten aus dem Flachgau an, dass sie mit der derzeitigen Verkehrssituation in ihrem BEzirk unzufrieden sind. Einerseits erleben die Flachgauer_innen Teuerungen im \u00f6ffentlichen Verkehr, andererseits w\u00fcnschen sie sich Verbesserungen\u00a0in der Verkehrspolitik, sowohl beim Individualverkehr, als auch bei den \u00d6ffis. Gerade auf der Strecke zwischen Bergheim und Oberndorf kommt es regelm\u00e4\u00dfig zu Staus. Die Umfrage ergab, dass sich die Menschen hier dringend eine Entlastung w\u00fcnschen. Vor allem werden im Bereich des \u00f6ffentlichen Verkehrs werden Preisreduktionen gew\u00fcnscht. &#8220;Ich bezahle f\u00fcr meine Jahreskarte von Hallwang\u00a0in die Stadt Salzburg knapp 500 Euro j\u00e4hrlich. F\u00fcr mich ist das sehr viel Geld, das ich gut f\u00fcr andere Bereiche gebrauchen k\u00f6nnte. Wieso gibt es f\u00fcr Salzburg nicht wie auch in Wien eine Jahreskarte f\u00fcr 365 Euro?&#8221;, fordert\u00a0eine Betroffene, die anonym bleiben m\u00f6chte. \u00c4hnliche Aussagen finden sich in Antworten aus allen Bezirken. Den Ausbau des \u00f6ffentlichen Verkehrs scheinen sich offensichtlich\u00a0nicht nur die Flachgauer_innen, sondern auch die Bewohner_innen der anderen Bezirke zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Umfrage der Salzburger SP\u00d6 zeigt: Die Menschen im Bundesland bekommen die steigenden Lebenserhaltungskosten zu sp\u00fcren. 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