{"id":3550,"date":"2017-06-25T10:02:17","date_gmt":"2017-06-25T08:02:17","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=3550"},"modified":"2017-06-26T12:52:39","modified_gmt":"2017-06-26T10:52:39","slug":"sebastian-kurz-und-der-holler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2017\/06\/25\/sebastian-kurz-und-der-holler\/","title":{"rendered":"Sebastian Kurz und der Holler."},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p>Holler ist nicht nur eine im<a href=\"http:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Holler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> s\u00fcddeutschen Raum und \u00d6sterreich<\/a> verbreitete Bezeichnung f\u00fcr Holunder, sondern wird auch als Synonym verwendet, wenn jemand Unsinn bzw. Bl\u00f6dsinn redet. Als der Chef der neuen Volkspartei (die \u00d6VP in blau) Sebastian Kurz vergangene Woche gro\u00dfm\u00fcndig die Schlie\u00dfung der Mittelmeerroute f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge forderte, fiel Bundeskanzler Christian Kern (SP\u00d6) als Antwort darauf nichts anderes ein, als den Vorsto\u00df als &#8220;populistischen Vollholler&#8221; zu bezeichnen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Das ist ehrlich gesagt &#8211; das ist der n\u00e4chste populistische &#8211; Sie streichen das Wort, das ist feiert\u00e4gliche Aussprache &#8211; der n\u00e4chste populistische Vollholler&#8221;<br \/>\n(Christian Kern)<\/p><\/blockquote>\n<p>Obwohl das Zitat also nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmt war, gab Kern gegen\u00fcber <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5237066\/Vollholler_Kern-bereut-Kritik-an-Kurz-nicht-im-Geringsten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">der Presse<\/a> bekannt, die Aussage nicht zu bereuen. &#8220;Nein, nicht im Geringsten.&#8221; Jedenfalls steht seit der Aussage fest: Der Superlativ von Holler wurde offiziell ins \u00f6sterreichische Dialekt-Online-W\u00f6rterbuch<a href=\"http:\/\/www.ostarrichi.org\/wort-30937-Vollholler-volliger_Unsinn.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Ostarrichi<\/a> aufgenommen und hat Potential, Wort des Jahres 2017 zu werden.<\/p>\n<blockquote><p>Vollholler, der<br \/>\nv\u00f6lliger Unsinn<br \/>\nArt des Wortes:\u00a0 Substantiv<\/p><\/blockquote>\n<h3>Was ist dran an Sebastian Kurz und dem (Voll-)Holler?<\/h3>\n<p>Am 20. Juni 2017 war Sebastian Kurz in der Salzburgarena. Auch <em>Hallo Salzburg<\/em> war vor Ort und hat einige Forderungen des Sebastian Kurz auf ihren Hollergehalt untersucht&#8230;<\/p>\n<h5>Holler #1 &#8211; Der Klassiker (Die Mittelmeerroute)<\/h5>\n<p>Einmal mehr bekr\u00e4ftigte Sebastian Kurz w\u00e4hrend seiner Ausf\u00fchrung in der Salzburgarena, die Fl\u00fcchtlingsroute \u00fcber das Mittelmeer schlie\u00dfen zu wollen. Er? Also nein. Damit meinte er &#8220;die EU&#8221;. Sein Vorschlag lautet jedenfalls\u00a0 folgenderma\u00dfen: Fl\u00fcchtlinge auf Booten sollen im Mittelmeer gestoppt werden und nach Nordafrika (haupts\u00e4chlich Libyen) zur\u00fcckgebracht werden. Erst wenn die Rettung der Fl\u00fcchtlinge nicht mehr mit einem Transit nach Mitteleuropa verkn\u00fcpft w\u00e4re, w\u00fcrden die Menschen aufh\u00f6ren, zu fliehen, so seine These. Einw\u00e4nde, wie sie in den vergangenen Tagen von Gerald Knaus und anderen Exper_innen aufgeworfen wurden, ignorierte Kurz. Antworten auf folgende Punkte blieb er also schuldig:<\/p>\n<p><strong>1. Wie soll eine R\u00fcckbringung m\u00f6glich sein?<\/strong><br \/>\nNordafrikanische L\u00e4nder wie z. B. Tunesien haben bereits klar gesagt, dass sie nur ihre eigenen Staatsb\u00fcrger_innen zur\u00fccknehmen. \u201eMan kann nicht so tun, als k\u00f6nnte die EU Leute nach Nordafrika zur\u00fcckschicken, wenn keines der betroffenen L\u00e4nder dazu bereit ist&#8221;, so Knaus.<\/p>\n<p><strong>2. Wie soll man das Mittelmeer verbarrikatieren?<\/strong><br \/>\nIm Gegensatz zur Balkan-Route &#8211; <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/2000059486489\/Kurz-im-Realitaetscheck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">welche \u00fcbrigens nicht Sebastian Kurz geschlossen hat<\/a> &#8211; gibt es \u00fcber das Mittelmeer nicht nur einen einzigen Weg. \u201eWill man jetzt entlang der K\u00fcsten mit Tausenden Booten patrouillieren? Selbst wenn es in Libyen gelingen sollte, dann suchen die Schlepper neue Wege \u00fcber das Mittelmeer&#8221;, brachte es der Fl\u00fcchtlingsexperte Kilian Kleinschmidt auf den Punkt.<\/p>\n<p><strong>3. Warum sollten Fl\u00fcchtlinge pl\u00f6tzlich nicht mehr fl\u00fcchten wollen?<\/strong><br \/>\nDer Hauptgrund f\u00fcr Flucht liegt nicht darin, dass es in Mitteleuropa so sch\u00f6n ist, sondern schlicht in den zunehmenden Kriegsherden. Nun hat die Schlie\u00dfung der Balkan-Route tats\u00e4chlich zu einem R\u00fcckgang gef\u00fchrt. Dies liegt allerdings nur daran, dass sich die Menschen neue Wege gesucht haben. Eine Flucht &#8211; vor allem \u00fcber das Mittelmeer &#8211; ist mit hohen Gefahren, unter anderem dem m\u00f6glichen Verlust des eigenen Lebens, verbunden. Der einzige Weg, Menschen vor einer illegalen \u00dcberfahrt abzuhalten, w\u00e4re es also, legale Fluchtm\u00f6glichkeiten zu schaffen, also z. B. bereits in Nordafrika einen Asylantrag stellen zu k\u00f6nnen. Diese M\u00f6glichkeit lehnt Sebastian Kurz ab. Die einzige M\u00f6glichkeit, Asyl in Mitteleuropa zu bekommen, sollen seiner Meinung nach so genannte Resettlement-Programme sein. Also Programme, bei denen die L\u00e4nder selbst ein Kontingent und Kriterien festlegen, wem sie Asyl gewehren. Das bedeutet: Um einen Asylantrag stellen zu k\u00f6nnen, reicht der Fluchtgrund alleine nicht aus. Genommen werden dann je nach Kriterien nur Weisenkinder, Angeh\u00f6rige einer bestimmten Konfession oder wie immer diese gerade sind. Alle anderen sollen keine M\u00f6glichkeit auf Asyl haben.<\/p>\n<p>Der Vorschlag von Sebastian Kurz basiert auf der Annahme, dass die vielen Menschen, die auch weiterhin keine M\u00f6glichkeiten zur Flucht h\u00e4tten, pl\u00f6tzlich nicht mehr fl\u00fcchten w\u00fcrden &#8211; <em>Vollholler also!<\/em><\/p>\n<h5>Holler #2 &#8211; Old Fashioned (Senkung der Steuerquote auf 40 Prozent)<\/h5>\n<p>Auch wenn die Idee einer Senkung der Steuern auf 40 Prozent des BIP ein alter Hut ist und bereits ein Liebelingsthema von Ex-Kanzler Wolfgang Sch\u00fcssel (\u00d6VP) war, verkauft Sebastian Kurz das Vorhaben als neue Idee. Umgesetzt wurde sie immerhin nicht einmal unter Schwarz-Blau. Doch was ist davon zu halten? Auch in der Salzburgarena verk\u00fcndete Sebastian Kurz wieder inbr\u00fcnstig, die Steuern um 4 Prozent des BIPs verringern zu wollen und nannte zwei Arten, wie er das bewerkstelligen will. Konkret handelt es sich um etwa 14 Milliarden Euro (<span class=\"st\">14.000.000.000) j\u00e4hrlich, die daf\u00fcr eingespart werden m\u00fcssten:<\/span><\/p>\n<p><strong>1. B\u00fcrokratieabbau<br \/>\n<\/strong>Mehr als dieses Schlagwort konnte Kurz in diesem Zusammenhang nicht nennen. Weder nannte er, in welchen Bereichen er hier genau einsparen will, noch wie, und schon gar nicht, wie hoch das Einsparungspotential liegt.<\/p>\n<p><strong>2. Sozialleistungen einsparen<br \/>\n<\/strong>Sebastian Kurz spricht also &#8220;Klartext&#8221; und schl\u00e4gt vor, dass manche Sozialleistungen gek\u00fcrzt werden m\u00fcssten. <span class=\"st\">Danach gefragt, wie er die Steuersenkung finanzieren wolle, nennt Kurz zwei Dinge. Erstens die Mindestsicherung: <\/span>Alleine die Mindestsicherung w\u00fcrde j\u00e4hrlich eine Milliarde Euro (1.000.000.000) kosten, rechnet er vor. Also etwa ein Vierzehntel von dem, was er einsparen will. Dass <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/innenpolitik\/5069189\/Wer-die-Mindestsicherung-bezieht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">57 <\/a>Prozent der Bezieher_innen \u00d6sterreicher_innen sind (Stand: 2016) und in \u00d6sterreich knapp <a href=\"https:\/\/www.sozialministerium.at\/cms\/site\/attachments\/9\/1\/7\/CH3434\/CMS1473918066487\/bms-statistik_2015.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">15.000<\/a> Menschen (Stand: 2015) trotz Erwerbst\u00e4tigkeit darauf angewiesen sind, erw\u00e4hnte er freilich nicht. Aber gut: Selbst wenn Sebastian Kurz\u00a0 allen Mindesthilfebezieher_innen die Mindestsicherung streichen wollte, so blieben immer noch 13 Milliarden (13<span class=\"st\">.000.000.000), die irgendwie eingespart werden m\u00fcssten. Dar\u00fcber hinaus sieht Kurz Einsparungspotential bei der Familienbeihilfe f\u00fcr Kinder von Arbeitst\u00e4tigen in \u00d6sterreich, die im EU-Ausland leben. Um welche Summe handelt es sich dabei \u00fcberhaupt? Im Jahr 2016 zahlte \u00d6sterreich 273 Millionen Euro (273.000.000) Familienbehilfe an Kinder, die im EU-Ausland leben. Eine im Vergleich sehr kleine Summe. <\/span><\/p>\n<p>Faktencheck: Selbst im hypothetischen (!) Fall, dass die neue Volkspartei unter der \u00c4gide von Sebastian Kurz Mindestsicherung und Familienbeihilfe f\u00fcr Kinder im EU-Ausland vollkommen streicht, w\u00fcrden damit gerade einmal 9 Prozent von dem eingespart, was an Steuergeld fehlen w\u00fcrde. Wenn Kurz also sagt, dass er Klartext spricht, dann bedeutet das im Klartext: Entweder, er verspricht etwas,von dem er selbst wei\u00df, dass er es nicht einhalten kann, <em>redet also Vollholler!<\/em> Oder aber, verschweigt, dass er den \u00f6sterreichischen Sozialstaat seines finanziellen Fundaments berauben will. Auch nicht besser&#8230;<\/p>\n<p>Weitere Infos, warum die Steuersenkung auf 40 Prozent letztendlich einer enormen finanziellen Mehrbelastung f\u00fcr die \u00d6sterreicher_innen gleichk\u00e4me, gibt es \u00fcbrigens <a href=\"https:\/\/kontrast-blog.at\/kurz-redet-von-entlastung-und-legt-einen-plan-fuer-massive-steuererhoehungen-vor\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier.<\/a><\/p>\n<h5>Holler #3- Die Story der furchtbaren Umfragewerte<\/h5>\n<p>Zugegegen: Im Vergleich zu #1 und #2 geht es hier um relativ wenig. #3 sagt allerdings durchaus einiges dar\u00fcber aus, wie Sebastian Kurz mit der Wahrheit umgeht&#8230;<\/p>\n<p>Bereits in einem Interview vom 14. Mai 2017 mit der <a href=\"http:\/\/www.krone.at\/oesterreich\/kurz-haertere-phasen-erlebt-als-viele-andere-das-grosse-interview-story-569148\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krone<\/a> meinte Sebastian Kurz, dass er in seinem jungen Leben &#8220;h\u00e4rtere Phasen erlebt [hat] als viele andere&#8221; und sprach davon, wie furchtbar die Zeit \u00a0war, als er als frisch gebackener Staatssekret\u00e4r mit 24 Jahren in der \u00d6ffentlichkeit so unbeliebt gewesen und sogar von den Kolleg_innen der eigenen Partei bei Fotos versch\u00e4mt zur Seite ger\u00fcckt worden sei.<\/p>\n<p>Bei seinem Auftritt in der Salzburgarena legte Kurz nun noch eines drauf und berichtete im Detail, wie schlecht seine Umfragewerte zu Beginn seiner Zeit als Staatssekret\u00e4r gewesen seien. So schlimm gar, dass ihm sogar sein eigener Pressesprecher die Umfragewerte in der Zeitung verschiegen habe. Nach mehrmaligem Nachfragen sei dieser letztendlich ganz geknickt in sein B\u00fcro gekommen und h\u00e4tte sie letztendlich doch vorgelegt. &#8220;Dann hab ich so drauf geschaut. Da waren einige Minister mit einem Balken im Plus, dann einige so entlang der Nulllinie und manche mit so einem Negativbalken, und dann ganz rechts &#8211; damals gabs ihn noch &#8211; Minister Darabos, war so ein ganz langer Balken nach unten. Und als ich hingeschaut hab und gemerkt habe, ich bin rechts neben dem Darabos, da habe ich gewusst, das hei\u00dft nichts Gutes. Auf den zweiten Blick habe ich dann bemerkt: Mein Balken war noch l\u00e4nger nach unten als seiner. Damit nicht genug: Ich hab dann auch noch gesehen, mein Balken hatte so einen klitzekleinen Pfeil in der Mitte [&#8230;]. Die Legende darunter hat dann erkl\u00e4rt: Der Pfeil bedeutet eine Unterbrechung des Balkens, weil auf der Seite war nicht genug Platz f\u00fcr den Negativausschlag.&#8221;<\/p>\n<p><em>Hallo Salzburg<\/em> hat einen Faktencheck gemacht: Tats\u00e4chlich wurde Ende Juni 2011 eine Meinungsumfrage zu den \u00f6sterreichischen Regierungsmitgliedern durchgef\u00fchrt und tats\u00e4chlich geh\u00f6rte Sebastian Kurz nicht zu den beliebtesten Politiker_innen. Die Anekdote aber, wonach er sich vom gehassten Politiker zum Strahlemann entwickelt habe, ist frei erfunden &#8211; <em>ein ziemlicher Holler!<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3588\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-1024x769.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"769\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-1024x769.png 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-300x225.png 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-768x577.png 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-440x330.png 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt-585x439.png 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Unbenannt.png 1168w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Bildcollage: Hallo Salzburg<\/em><br \/>\n<em> Das Foto von Sebastian Kurz stammt vom <a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/88775815@N04\/21108901363\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00f6sterreichischen Au\u00dfenministerium<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Holler ist nicht nur eine im s\u00fcddeutschen Raum und \u00d6sterreich verbreitete Bezeichnung f\u00fcr Holunder, sondern wird auch als Synonym verwendet, wenn jemand Unsinn bzw. 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