{"id":4489,"date":"2017-10-31T15:37:12","date_gmt":"2017-10-31T14:37:12","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=4489"},"modified":"2017-10-31T16:25:56","modified_gmt":"2017-10-31T15:25:56","slug":"sicherheit-ist-fuer-die-salzburger-spoe-ein-thema","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2017\/10\/31\/sicherheit-ist-fuer-die-salzburger-spoe-ein-thema\/","title":{"rendered":"Sicherheit ist f\u00fcr die Salzburger SP\u00d6 ein Thema"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n<p>Unter dem Motto &#8216;Sicherheit in Salzburg. Macht ein gutes Leben aus&#8217; startete die SP\u00d6 in Hallein mit einer Stra\u00dfenaktion ihren Herbstschwerpunkt. Es wird zahlreiche Verteilaktionen geben, die von einer Plakatwelle in allen Bezirken begleitet werden. Das Ziel der Salzburger SP\u00d6 ist es, den Diskurs \u00fcber Sicherheit nicht allein den konservativen Parteien zu \u00fcberlassen. &#8220;Konservative Kr\u00e4fte haben das Thema Sicherheit in der Vergangenheit zu einem einseitigen Kampfbegriff gemacht und dazu missbraucht, negative Stimmung und Angst zu verbreiten. Tats\u00e4chlich aber ist Sicherheit ein menschliches Grundbed\u00fcrfnis, das alle Facetten des Lebens betrifft&#8221;, so Walter Steidl w\u00f6rtlich. In der Vergangenheit habe die Sozialdemokratie oft den Fehler gemacht, sich zur\u00fcckzunehmen, wenn es darum ging, einen Standpunkt zur inneren Sicherheit zu beziehen. Damit habe man zugelassen, dass das Thema Sicherheit vereinnahmt wurde, gab sich der Salzburger SP\u00d6-Chef auch selbstkritisch. Es gehe daher darum, sich des Themas in all seinen Facetten anzunehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4493\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-300x200.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-768x512.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-1170x780.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-585x390.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Bodenzeitung_Polizeidienststellen_Hallein-440x293.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich haben Forscher_innen der FH Salzburg unl\u00e4ngst in einer Studie zur Lebensqualit\u00e4t in Salzburg erhoben, dass ein Gro\u00dfteil der Salzburger_innen von Zukunftspessimismus gepr\u00e4gt ist. Nur 16,1 Prozent der 1547 Befragten gaben an, dass sie sich in f\u00fcnfzehn Jahren ein besseres Leben erwarten. 79 Prozent waren sogar der Ansicht, dass sie Einschr\u00e4nkungen bei ihrer Lebensf\u00fchrung zu erwarten h\u00e4tten. 82,9 Prozent der Befragten stellten sogar in Frage, ob es in Zukunft noch Arbeit und soziale Sicherheit f\u00fcr alle geben kann.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #000000;\">Eine \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist pessimistisch und geht davon aus, dass der Lebensstandard sinken wird und sich die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse versch\u00e4rfen werden. Gesellschaftliche Verunsicherung zeigt sich nicht nur in strukturellen Problemgruppen wie bei Geringqualifizierten und bildungsfernen Schichten, sondern auch in sozial und finanziell abgesicherten Haushalten. Wahrgenommene Verunsicherung bedarf offenbar keiner eigenen Gef\u00e4hrdungslage.<\/span><br \/>\n(Reinhard Hofbauer, in: Pausch, Markus: Lebensqualit\u00e4t und innovation im Bundesland Salzburg, 13)<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4494\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-1170x878.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-440x330.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/IMG_0010-2-585x439.jpg 585w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<h4>Mit einer Vision und Inhalten gegen die Angst vor der Zukunft<\/h4>\n<p>&#8220;Wer den Menschen weismachen m\u00f6chte, dass es beim Thema Sicherheit nur um innere Sicherheit geht, der l\u00fcgt. Falsch w\u00e4re aber auch, zu behaupten, dass es nicht darum geht&#8221;, pr\u00e4zisierte Steidl den Ansatz der Salzburger SP\u00d6. Neben der sozialen und wirtschaftlichen Sicherheit sei es ebenso wichtig, dass sich die Salzburger_innen auch dann sicher f\u00fchlen k\u00f6nnen, wenn sie beispielsweise in der Nacht allein unterwegs oder zuhause sind. Nicht zuletzt darum sei es so wichtig, dass der Personalnotstand bei der Polizei nicht sch\u00f6ngeredet, sondern ernstgenommen werde. Der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine sichere Zukunft sei jedoch sozialer Wohlstand. &#8220;Nur da, wo es keine Armut gibt und die Menschen Arbeit und Perspektiven haben, wird die Kriminalit\u00e4tsrate niedrig sein&#8221;, ist Steidl \u00fcberzeugt und bekr\u00e4ftigte daher einige Forderungen, welche die SP\u00d6 bereits in ihrer Fr\u00fchjahrskampagne auf den Tisch legte.<\/p>\n<blockquote><p><em><span style=\"color: #000000;\">\u201eSicherheit in Salzburg wird es in Zukunft nur geben, wenn wir in unsere Kinder investieren. Denn Zukunft und Kinder sind dasselbe\u201c<\/span><br \/>\n(Walter Steidl, Salzburger SP\u00d6-Chef)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Salzburger SP\u00d6 kritisiert, dass die derzeitige Landesregierung den Menschen zu allem \u00dcbel gar Grund zur Angst vor der Zukunft gibt. Einsparungen bei den Spit\u00e4lern, Ignoranz gegen\u00fcber den hohen Wohnpreisen, sowie das Sch\u00f6nreden der chronischen Unterbesetzung der Polizei seien das Ergebnis von Klientelpolitik und mangelnden Visionen. &#8220;Wer Sicherheit in Salzburg m\u00f6chte, tut falsch daran, bei der Zukunft zu sparen. Anstatt Spit\u00e4ler krank zu sparen, braucht es angesichts der alternden Bev\u00f6lkerung mehr Gesundheitsversorgung und endlich fl\u00e4chendeckend ein gutes Notarztsystem\u201c, so Steidl, der als zweites Beispiel die Wohnbauf\u00f6rderung nennt. So m\u00fcssten die Vergabekriterien dringend wieder sozial treffsicher sein und einen Effekt auf die Wohnpreise haben. Einer der Vorschl\u00e4ge lautet, dass neue Mietwohnungen nur mehr dann gef\u00f6rdert werden sollen, wenn sie zu einem Preis von maximal 8 Euro (brutto\/warm) pro Quadratmeter vermietet werden. Neben dem Ausbau der \u00d6ffis und weiteren Investitionen in die Infrastruktur liegt Walter Steidl vor allem eine kinderfreundliche Politik am Herzen. Die SP\u00d6 fordert eine Zweckwidmung der Einnahmen aus Unternehmungen mit Landesbeteiligung (z. B. Salzburg AG). Jene zehn bis 15 Millionen Euro, die so j\u00e4hrlich eingenommen werden, sollen daf\u00fcr verwendet werden, etwa den Gratis-Kindergarten und kostenlose Nachhilfeangebote zu erm\u00f6glichen. Der Vorschlag, an allen Schulen eine K\u00fcche einzurichten, w\u00e4re nicht nur ein Beitrag f\u00fcr die Gesundheit der Kinder, sondern w\u00fcrde laut Steidl auch die regionale Wertsch\u00f6pfung steigern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Motto &#8216;Sicherheit in Salzburg. Macht ein gutes Leben aus&#8217; startete die SP\u00d6 in Hallein mit einer Stra\u00dfenaktion ihren Herbstschwerpunkt. 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