{"id":5365,"date":"2019-07-16T14:54:39","date_gmt":"2019-07-16T12:54:39","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=5365"},"modified":"2019-07-16T16:10:14","modified_gmt":"2019-07-16T14:10:14","slug":"warum-ein-salzburger-fast-6-500-euro-fuers-roaming-bezahlt-haette","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2019\/07\/16\/warum-ein-salzburger-fast-6-500-euro-fuers-roaming-bezahlt-haette\/","title":{"rendered":"Warum ein Salzburger fast 6.500 Euro f\u00fcrs Roaming bezahlt h\u00e4tte."},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p><strong>Der Schreck fuhr einem Salzburger k\u00fcrzlichin die Glieder, als er frisch aus dem Schweiz-Urlaub heimgekehrt seine Handyrechnung erblickte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schnell mit Google Maps den Weg suchen? Per Whatsapp Fotos vom Strand verschicken? Sp\u00e4ter ein Restaurant auf Tripadvisor suchen? Das Handy geh\u00f6rt f\u00fcr viele auch im Urlaub zum Alltag. Doch gerade fernab der Heimat \u2013 speziell au\u00dferhalb der EU \u2013 sollte man vorsichtig sein, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Denn die Europ\u00e4ische Union endet nicht nur irgendwo in der weiten Ferne, sondern bereits an der schweizerischen Grenze. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was war passiert? <\/h4>\n\n\n\n<p>Ohne Schlimmes zu bef\u00fcrchten, surfte ein Salzburger w\u00e4hrend seines Urlaubs in der Schweiz im Internet, versandte Mails und lud Videos herunter. Dabei kam die \u00fcberschaubare Menge von 500 Megabyte an mobilen Daten zusammen. Konforntiert mit der Rechnung in der H\u00f6he von 6.500 Euro, wandte sich der schockierte Salzburger daraufhin verzweifelt an den AK-Konsumentenschutz. <br><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Wie der aktuelle Fall zeigt, ist der gr\u00f6\u00dfte Fehler im Ausland, einfach mal drauflos zu surfen. Ein Gigabyte Datenvolumen kann schnell den Wert eines Kleinwagens \u00fcbersteigen.<\/p><cite>Christian Obermoser, AK-Konsumentenschutz<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p><br>\u201eDer Betroffene war dabei im Glauben, dass die seit Juni 2017 in Kraft getretene EU-Datenroaming-Regelung generell im Ausland gilt. Au\u00dferhalb der EU \u2013 etwa Schweiz, Bosnien oder T\u00fcrkei \u2013 gibt es allerdings kein Roam like at home. \u201c, wei\u00df AK-Konsumentensch\u00fctzer Christian Obermoser und verweist darauf, dass das Smartphone nach wie vor schnell zur Kostenfalle werden kann.  <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">60 Euro-Grenze ist leider oft deaktiviert<\/h4>\n\n\n\n<p>Um derartigen Horrorrechnungen den Riegel vorzuschieben, gibt es zwar grunds\u00e4tzlich eine weltweite Schutzgrenze von 60 Euro, die nur mit einer ausdr\u00fccklichen Zustimmung \u00fcberschritten werden darf. \u201eDiese Schutzgrenze hat der Betroffene deaktiviert, weil er das mobile Internet unbedingt ben\u00f6tigte&#8221;, schildert Obermoser von der Arbeiterkammer Salzburg den Fall. Dass die Kosten derma\u00dfen explodieren k\u00f6nnten, ahnte der Betroffene nicht. Es handelt sich dabei um keinen Einzelfall.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck<\/h4>\n\n\n\n<p>Nachdem der Salzburger bei der Arbeiterkammer Hilfe suchte, intervenierte diese beim Netzbetreiber gegen die Mega-Rechnung. Zum Gl\u00fcck mit Erfolg, denn streng rechtlich betrachtet w\u00e4ren die Kosten zu begleichen. In diesem Fall hat der Betreiber anstelle von 6.500 Euro  letztendlich nur den Preis f\u00fcr ein entsprechendes Datenroaming-Paket verrechnet, also 130 Euro. Auch wenn der Urlauber mit einem blauen Auge davon, zeigt dieses Beispiel ganz klar, dass man beim Surfen im Urlaub Vorsicht geboten ist. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Tipps: So entgehen Sie im Urlaub der Kostenfalle<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich is Datenroaming  innerhalb der 28 EU-Mitgliedtstaaten,  sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen, abgeschafft. Damit es zu keinem b\u00f6sen Erwachen kommt, empfiehlt die Arbeiterkammer, in allen anderen L\u00e4ndern folgende <a href=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2017\/07\/24\/bankomat-kreditkarte-roaming-worauf-du-im-urlaub-achten-solltest\/\">Tipps <\/a>zu ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Informieren Sie sich vor der Reise beim Mobilfunkanbieter \u00fcber geltende Geb\u00fchren. Meist lohnt es sich, spezielle Datenroaming-Pakete zu kaufen. Im Urlaub selbst sollten Sie wenn m\u00f6glich, das WLAN f\u00fcrs Surfen ben\u00fctzen.<\/li><li>Deaktivieren Sie nur in \u00e4u\u00dfersten Notf\u00e4llen die Schutzgrenze von 60 Euro. Ausgeschaltet werden sollte auch die Sprachbox. Andernfalls k\u00f6nnten hohe Kosten entstehen \u2013 zum Beispiel: wenn Anrufe nicht beantwortet und daher weitergeleitet werden. <\/li><li>Flugzeuge, Schiffe oder F\u00e4hren: Seien Sie vorsichtig mit den dort angebotenen Netzwerken. Weil die Schutzvorschriften hier nicht gelten, k\u00f6nnen Sie schnell den \u00dcberblick \u00fcber die anfallenden Spesen verlieren.<\/li><li>Sollten Sie bereits in die Kostenfalle getappt sein, k\u00f6nnen Sie sich direkt an die AK-Konsumentenberatung wenden: +43 (0) 662 8687-92 bzw. -91 f\u00fcr das Thema \u201eHandy &amp; Internet\u201c.  Zus\u00e4tzliche Infos finden Urlauber_innen au\u00dferdem unter <a href=\"http:\/\/www.ak-salzburg.at\/reisen\">www.ak-salzburg.at\/reisen<\/a>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Schreck fuhr einem Salzburger k\u00fcrzlichin die Glieder, als er frisch aus dem Schweiz-Urlaub heimgekehrt seine Handyrechnung erblickte. Schnell mit Google Maps den Weg suchen? 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