{"id":6187,"date":"2020-07-13T13:44:50","date_gmt":"2020-07-13T11:44:50","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=6187"},"modified":"2020-07-30T10:19:00","modified_gmt":"2020-07-30T08:19:00","slug":"sieben-punkte-programm-fuer-stadt-und-land-salzburg-neu-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2020\/07\/13\/sieben-punkte-programm-fuer-stadt-und-land-salzburg-neu-denken\/","title":{"rendered":"Sieben-Punkte-Programm f\u00fcr Stadt und Land: \u201eSalzburg neu denken\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p><strong>Die Entwicklungen der vergangenen Monate und die damit verbundenen Herausforderungen haben gezeigt, wie wichtig es jetzt ist, Salzburg neu zu denken. In der Zeit des Corona-Lockdowns hat die Stadt-SP\u00d6 effizientes Krisenmanagement und vorbildliches Leadership bewiesen. Vizeb\u00fcrgermeister Bernhard Auinger hat mit seinen Hilfspaketen im Sport- und Kulturbereich unb\u00fcrokratisch geholfen, und Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer ist es zu verdanken, dass alle st\u00e4dtischen Seniorenwohnh\u00e4user bis heute Corona-frei sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vision f\u00fcr Salzburg steht jedenfalls schon fest, wie auch Salzburgs SP\u00d6-Landesparteichef David Egger klarmacht: \u201eAuch junge Menschen sollen sich eine Zukunft aufbauen k\u00f6nnen. Salzburg ist zu sch\u00f6n daf\u00fcr, dass sich die Leute einerseits die Wohnkosten nicht mehr leisten k\u00f6nnen, andererseits aber Anlegerwohnungen leer stehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6193\" width=\"326\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-768x1151.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-1170x1754.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-440x660.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1-585x877.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Davidegger_Mueseler-1.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 326px) 100vw, 326px\" \/><figcaption>David Egger. Foto: M\u00fcseler<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Noch nicht einmal zwei Monate f\u00fcllt der Neumarkter seine Parteichef-Funktion aus, und doch ist David Egger in dieser Zeit schon viel im Bundesland herumgekommen. Seit seiner Wahl zum Parteivorsitzenden am 15. Mai hat er \u00fcber 1.000 Kilometer zur\u00fcckgelegt, hat mit vielen B\u00fcrgermeister_innen gesprochen und hat den Leuten in den Gemeinden und in den Betrieben zugeh\u00f6rt. Auch wenn es unterschiedliche Auspr\u00e4gungen gibt, sei, so Egger, das Grundproblem in der Stadt und am Land das gleiche: \u201eWohnen ist zu teuer, und die Einkommen sind zu niedrig. Die Corona-Pandemie versch\u00e4rft die Lage noch zus\u00e4tzlich. Wir erleben die gr\u00f6\u00dfte Rezession der 2. Republik und eine nie da gewesene Rekordarbeitslosigkeit. Wer in Kurzarbeit ist, verdient ebenfalls weniger als sonst.\u201c Er k\u00f6nne sehr gut verstehen, dass viele Menschen Angst haben und sich Antworten auf die Probleme w\u00fcnschen, die durch Corona noch gr\u00f6\u00dfer geworden sind. Egger m\u00f6chte den Plan der Stadt-Partei, die Sommermonate daf\u00fcr zu verwenden, \u201eSalzburg neu zu denken\u201c, unterst\u00fctzen und daran mitwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGerade junge Menschen w\u00fcnschen sich Perspektiven. Hier sind wir als SP\u00d6 gefragt, zuzuh\u00f6ren und zukunftsweisende Ideen zu pr\u00e4sentieren, die sp\u00fcrbare Entlastungen bringen. Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei und die wirtschaftlichen Herausforderungen werden noch gr\u00f6\u00dfer werden. Jetzt braucht es rasche und unb\u00fcrokratische Hilfe\u201c, so der 33-J\u00e4hrige, der in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einem Wirtshaus-Gutschein f\u00fcr die Salzburger_innen erneuert und erg\u00e4nzt: \u201eGenauso wichtig ist es aber, schon jetzt an die Zeit nach der Krise zu denken. Wir k\u00f6nnen uns nicht daraus heraussparen. So wie es in der Medizin die Impfung gegen das Virus braucht, braucht es zur Ankurbelung der Wirtschaft eine offensive Investitionspolitik.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6192\" width=\"272\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-683x1024.jpg 683w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-200x300.jpg 200w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-768x1151.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-1170x1754.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-440x660.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler-585x877.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Bernhard_Mueseler.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><figcaption>Bernhard Auinger. Foto: M\u00fcseler<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Als Voraussetzung f\u00fcr eine rasche Erholung der Wirtschaft sehen SP\u00d6-Chef David Egger und Salzburgs Vizeb\u00fcrgermeister Bernhard Auinger, dass die Infrastruktur erhalten bleibt. Beide sind sich einig, dass so gro\u00dfe Betriebe wie der Salzburger Flughafen in Folge auch f\u00fcr viele weitere Betriebe in Stadt und Land von Bedeutung sind. \u201eEs muss jetzt um jeden Arbeitsplatz gek\u00e4mpft und der Wirtschaftsstandort Salzburg gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den Menschen in den Stadtteilen zuh\u00f6ren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wollen eine noch st\u00e4rkere Stadtteilpartei werden und fokussieren uns deshalb im Herbst auf die Stadtteile und ihre Bewohner_innen\u201c, berichtet Auinger und erg\u00e4nzt: \u201eGemeinsam mit David Egger werden wir in jedem Stadtteil das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch mit den Anrainer_innen und Gesch\u00e4ftsleuten suchen. Wir werden stets ein offenes Ohr f\u00fcr die Anliegen aller Art haben.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Auinger setzt auf Aktionen abseits der klassischen Sprechstunde: \u201eDie Menschen m\u00fcssen sehen, dass man sich um sie k\u00fcmmert, nur so kann die Politik Glaubw\u00fcrdigkeit zur\u00fcckgewinnen.\u201c Gestartet wird mit einer Sicherheitsbegehung des Paumannparks in Lehen am 16. Juli. Bereits im September letzten Jahres hat er sich gemeinsam mit 25 Anrainer_innen die Situation vor Ort angesehen und erste Ma\u00dfnahmen angeordnet. Jetzt soll untersucht werden, ob sich das subjektive Sicherheitsgef\u00fchl der Lehener_innen aufgrund der bereits get\u00e4tigten Ma\u00dfnahmen verbessert hat oder ob weitere Ma\u00dfnahmen notwendig sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sieben Eckpfeiler f\u00fcr die Salzburger_innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bernhard Auinger nennt sieben Schwerpunkte um Salzburg neu zu denken: Leistbares Wohnen f\u00fcr alle, mehr Raum f\u00fcr die Salzburger_innen, Menschlichkeit, Bildung und Kinderbetreuung unabh\u00e4ngig vom Einkommen, die St\u00e4rkung des \u00f6ffentlichen Verkehrs, ein klimafreundliches Salzburg und die St\u00e4rkung der Stadtteile.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leistbares Wohnen f\u00fcr alle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine von \u00d6VP-Vizeb\u00fcrgermeisterin Unterkofler in Auftrag gegebene Umfrage best\u00e4tigt, dass zwei Drittel der Salzburger_innen gef\u00f6rderte Mietwohnungen und Mietkaufwohnungen wollen. \u201eDas ist genau das Gegenteil von dem was die \u00d6VP in der Stadt Salzburg m\u00f6chte und best\u00e4tigt unsere Position klar. Wir fordern daher wieder 75 Prozent Mietanteil bei gro\u00dfen Wohnbauprojekten\u201c, so Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6194\" width=\"298\" height=\"446\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-683x1024.jpg 683w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-200x300.jpg 200w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-768x1151.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-1170x1754.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-440x660.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler-585x877.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/hagenauer_mueseler.jpg 1366w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><figcaption>Anja Hagenauer. Foto: M\u00fcseler<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dass die Stadt Salzburg selbst Gr\u00fcnde kauft und Wohnungen baut, haben Vizeb\u00fcrgermeister Bernhard Auinger und Stadtr\u00e4tin Anja Hagenauer bereits 2017 gefordert. Das Sanierungsbudget f\u00fcr st\u00e4dtische Wohnungen wurde beinahe verdoppelt. Hagenauer dazu: \u201ees geht darum den Salzburger*innen mehr Wohnraum zur Verf\u00fcgung stellen zu k\u00f6nnen. Eine weitere Ma\u00dfnahme ist die \u00dcberbauung von Handelsfilialen\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Raum f\u00fcr die Salzburger_innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas neue REK ist unglaublich wichtig f\u00fcr die Stadt Salzburg. Besonders mit Blick auf das Thema Wohnen m\u00fcssen im REK Pfl\u00f6cke eingeschlagen werden. Hier ist Barbara Unterkofler klar in der Verantwortung\u201c, so Klubvorsitzende Andrea Brandner. Brandner pocht darauf, den alten Schl\u00fcssel von 75 Prozent Miet- und Mietkaufwohnungen zu 25 Prozent Eigentumswohnungen im REK zu verankern: \u201eWir wissen mittlerweile anhand von Studien, dass der Salzburger Wohnungsmarkt unter enormen Druck steht. Die \u00d6VP setzt auf Eigentum in einer Stadt, in der Eigentum f\u00fcr sehr viele Menschen immer weniger leistbar wird. Das kann nicht funktionieren.\u201c Sie ist davon \u00fcberzeugt, dass wenn man den Druck am Wohnungsmarkt mit gef\u00f6rderten Mietwohnungen mildert, die Eigentumspreise wieder sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Klar verankert im REK m\u00fcssen f\u00fcr Brandner auch Klimama\u00dfnahmen f\u00fcr Stadtteile wie Lehen oder Schallmoos sein, die als Hitzeinseln gelten. Der stark besiedelte Stadtteil ist sehr dicht verbaut. Dort geh\u00f6rten klimapolitische Ziele gesetzt, die zu einer Verbesserung des Klimas im Stadtteil f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Menschlichkeit macht Salzburg aus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die \u201eHochdruck-Situation\u201c w\u00e4hrend des Corona-Lockdowns hat bei zahllosen Menschen in der Stadt das Beste zum Vorschein gebracht, aber auch sehr viele Familien auf unterschiedlichste Weise belastet. Besonders schockierend sind die Zahlen, die die Gewaltschutzeinrichtungen momentan vermelden. \u00dcber 40 Prozent Anstieg bei der Gewalt gegen Frauen und Kinder lassen die Alarmglocken bei Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer schrillen: \u201eWir k\u00f6nnen als Gesellschaft nicht einfach tatenlos zusehen, wenn Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind, von der Landespolitik allein zur\u00fcckgelassen werden. &nbsp;Hier in der Stadt werden wir gemeinsam daf\u00fcr eintreten, den Schutz von Frauen und Kindern, die bei uns leben, weiter zu gew\u00e4hrleisten. Deshalb werden wir weiter f\u00fcr den Erhalt unabh\u00e4ngiger Frauenh\u00e4user in der Stadt k\u00e4mpfen und uns an den Bed\u00fcrfnissen der Frauen orientieren anstatt an ideologischen Zielvorgaben\u201c, zeigt sich Sozialstadtr\u00e4tin Hagenauer k\u00e4mpferisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Herausforderungen zeigen, wie wichtig ein gutes \u201eIneinandergreifen\u201c der einzelnen Bausteine des st\u00e4dtischen Soziallandschaft ist. Ebenso wurde aber auch aufgezeigt, wie wertvoll in so einer Situation die tragf\u00e4higen Netzwerke zwischen den Menschen sind, um die wir uns in Salzburg schon seit langem bem\u00fchen. Zum Beispiel durch die Bewohnerservicestellen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weit \u00fcber 1.000 Menschen haben sich \u00fcber das Freiwilligen-Netzwerk von Diakonie und Bewohnerservicestellen w\u00e4hrend des Corona-Lockdowns gemeldet, um ihren Mitmenschen zu helfen. Ein gro\u00dfer Teil dieser Menschen m\u00f6chte auch nach der Krise aktiv bleiben und etwas f\u00fcr die Gesellschaft tun, in der sie leben. Anja Hagenauer fordert, dass die Politik diese Freiwilligen, die weitermachen wollen, unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Um der Pflegekrise Herr zu werden schl\u00e4gt Hagenauer einige Ma\u00dfnahmen vor: \u201eHier sehe ich aber vor allem das Land in der Pflicht dem Hochglanzevent \u201ePflegegipfel\u201c nun auch endlich Taten folgen zu lassen.\u201c Sie fordert eine bessere Bezahlung f\u00fcr die Pflege, die Senkung der Arbeitszeit auf 35 Stunden, moderne Qualit\u00e4tsstandards und einen Pflegeschl\u00fcssel in Seniorenwohnh\u00e4usern, den Einstieg in neue Konzepte der mobilen Versorgung f\u00fcr den st\u00e4dtischen Raum, sowie den Einstieg in den Bau weiterer Seniorenwohnh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bildung und Kinderbetreuung f\u00fcr alle, unabh\u00e4ngig vom Einkommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Eltern wird die Kinderbetreuung in den Sommermonaten zur gro\u00dfen Herausforderung. \u201eViele haben wegen der Corona-Pandemie ihren Urlaub und Zeitausgleich bereits konsumieren m\u00fcssen. Deshalb haben wir die Sommer-\u00d6ffnungszeiten in Kinderg\u00e4rten und Krabbelgruppen mehr als verdoppelt und das Lern- und Betreuungsangebot auch f\u00fcr Volksschulkinder ausgebaut. Au\u00dferdem wurde die von uns geforderte Wirtschaftsf\u00f6rderung f\u00fcr Schanig\u00e4rten in der Stadt umgesetzt\u201c, berichtet Vizeb\u00fcrgermeister Bernhard Auinger stolz. \u201eIch will Salzburg familienfreundlicher machen und optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen schaffen. Deshalb werden wir weitere Krabbelstuben er\u00f6ffnen, die schulische Tagesbetreuung ausbauen und unsere Bildungseinrichtungen in den kommenden zweieinhalb Funktionsperioden mit einem 230 Millionen schweren Bauprogramm sanieren. Den Bildungsstandort Salzburg auszubauen ist f\u00fcr mich eine Herzensangelegenheit. Die kommenden Generationen werden davon profitieren\u201c, so Auinger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Salzburg ist mehr als eine Altstadt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade in der Corona-Lockdownphase wurde deutlich, wie wichtig Bewegung f\u00fcr die meisten Menschen ist. Egal ob laufen, Walken oder Radfahren \u2013 der Kreativit\u00e4t bei der Bewegung sind keine Grenzen gesetzt. \u201eHier sind wir gerade in Ausarbeitung eines ganzheitlichen Stadtplans, der die Bewegungsangebote zu den Menschen aller Generationen in den Stadtteil bringen soll\u201c, berichtet Auinger.<\/p>\n\n\n\n<p>Der kulturelle und touristische Schwerpunkt ist sehr stark auf den Altstadt-Bereich fokussiert. \u201eHier wollen wir vor allem die kulturelle Bespielung in die verschiedenen Stadtteile bringen. Wie das funktionieren kann zeigt uns das Take the A-Train Music Festival im Stadtteil Elisabeth-Vorstadt, welches dieses Jahr eine Kickoff-Veranstaltung im Lehener STADTWERK abhalten wird\u201c, freut sich der f\u00fcr Kultur zust\u00e4ndige Vizeb\u00fcrgermeister.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Klimafreundliches Salzburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>SP\u00d6-Klubvorsitzende Andrea Brandner pocht darauf, auch in Zukunft klimapositive Akzente in der Stadt Salzburg zu setzen: \u201eDie Hitzetage nehmen zu. Das ist f\u00fcr viele Menschen, vor allem \u00c4ltere, eine gro\u00dfe Belastung. Ein Fokus kann hier auf Fassaden- und Dachbegr\u00fcnungen liegen. Aber auch mehr Gr\u00fcn im \u00f6ffentlichen Raum ist wichtig, um Stra\u00dfenr\u00e4ume und Pl\u00e4tze zu abzuk\u00fchlen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6190\" width=\"318\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler.jpg 812w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler-239x300.jpg 239w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler-768x963.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler-440x552.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Andrea2_Mueseler-585x733.jpg 585w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><figcaption>Andrea Brandner. Foto: M\u00fcseler<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Auch Unternehmen sollen dabei unterst\u00fctzt werden, ihre Anlagen klimafreundlicher zu gestalten. \u201eWir haben im Oktober 2019 einen Antrag eingebracht, der eine Beratungsf\u00f6rderung f\u00fcr Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Au\u00dfenfl\u00e4chen vorsieht. Im Budget wurde daf\u00fcr ebenso Vorsorge getragen.\u201c Ebenso f\u00fcr Privatpersonen soll es einen Leitfaden zur naturnahen Balkon- und Gartengestaltung geben, ein entsprechender Antrag wurde bereits im M\u00e4rz von der SP\u00d6-Fraktion eingebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Blick auf das Klima spielt f\u00fcr Brandner auch der Verkehr eine wichtige Rolle: \u201eDas erkl\u00e4rte Ziel muss weiterhin sein, den Radverkehrsanteil zu erh\u00f6hen. Zwei Millionen Euro Radwegebudget m\u00fcssen bleiben.\u201c Aber auch der Fu\u00dfg\u00e4nger_innenverkehr sei wichtig: \u201eIn der Stadt Salzburg erreicht man sehr viele Ziele bestens zu Fu\u00df. Salzburg sollte Radhauptstadt und Fu\u00dfg\u00e4nger_innenhauptstadt sein.\u201c Das mache, so Brandner, auch aus gesundheitlicher Sicht Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>St\u00e4rkung des \u00d6ffentlichen Verkehrs und Einbindung der Salzburger_innen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Dauerthema Verkehr will die Stadt-SP\u00d6 neue Wege gehen, wenn es um die Einbindung der Bev\u00f6lkerung geht. \u201eBei Gro\u00dfprojekten wie der Regionalstadtbahn, die einen betr\u00e4chtlichen Teil des Stadtbudgets brauchen, ist die Einbindung der Bev\u00f6lkerung sehr wichtig. Hier geht es um finanzielle Auswirkungen auf das Stadtbudget, die nachkommende Generationen betreffen werden, daher ist eine B\u00fcrgerbefragung f\u00fcr uns durchaus vorstellbar, wenn sie dann auch politisch bindend ist\u201c, erl\u00e4utert Vizeb\u00fcrgermeister Bernhard Auinger.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIm Verkehr braucht es dringend ein Gesamtkonzept, das St\u00fcckwerk der vergangenen Jahrzehnte hat keine L\u00f6sung f\u00fcr das immer st\u00e4rker werdende Aufkommen des Individualverkehrs gebracht. Mit der Planungsgesellschaft f\u00fcr die Regionalstadtbahn hat die Stadt erstmals ein parteien\u00fcbergreifendes Bekenntnis f\u00fcr eine gro\u00dfe L\u00f6sung abgegeben. Die Interessen der Anwohner_innen, der Wirtschaft, aber nat\u00fcrlich auch der Einpendler_innen m\u00fcssen dabei ber\u00fccksichtigt werden\u201c, zeigt sich Auinger hoffnungsvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Stadt-SP\u00d6 steht bei allen L\u00f6sungen der Mehrwert f\u00fcr die Stadt-Salzburger_innen im Vordergrund. \u201eEs braucht einen raschen Ausbau der bestehenden \u00d6ffis einerseits \u2013 sprich einen dichteren Takt und g\u00fcnstigere Preise und einen Ausbau in Richtung Umlandgemeinden andererseits\u201c, so Auinger. \u201eDenn erst wenn die Menschen von au\u00dferhalb der Stadt auf den \u00d6ffentlichen Verkehr umsteigen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen auch Verkehrsma\u00dfnahmen in der Stadt leichter umgesetzt werden, weil dann der ganz hohe Verkehrsdruck wegf\u00e4llt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6191\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-300x200.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-768x512.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-1170x780.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-585x390.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler-440x293.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/anjadavidbernhardandrea_mueseler.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>&#8220;Salzburg neu denken&#8221;. Das wollen Anja Hagenauer, David Egger, Bernhard Auinger und Andrea Brandnler (v.l.) gemeinsam anpacken. Foto: M\u00fcseler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><em>Titelbild: <a href=\"http:\/\/arne-mueseler.at\">Arne M\u00fcseler<\/a>\u00a0\/\u00a0<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC-BY-SA-3.0<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entwicklungen der vergangenen Monate und die damit verbundenen Herausforderungen haben gezeigt, wie wichtig es jetzt ist, Salzburg neu zu denken. 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