{"id":6442,"date":"2020-08-20T07:58:42","date_gmt":"2020-08-20T05:58:42","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=6442"},"modified":"2020-08-24T15:03:18","modified_gmt":"2020-08-24T13:03:18","slug":"bevor-es-zu-spaet-ist-oeffentliche-seezugaenge-muessen-erhalten-bleiben-grosser-zuspruch-fuer-spoe-forderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2020\/08\/20\/bevor-es-zu-spaet-ist-oeffentliche-seezugaenge-muessen-erhalten-bleiben-grosser-zuspruch-fuer-spoe-forderung\/","title":{"rendered":"Bevor es zu sp\u00e4t ist: \u00d6ffentliche Seezug\u00e4nge m\u00fcssen erhalten bleiben! Gro\u00dfer Zuspruch f\u00fcr SP\u00d6-Forderung"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p>Abends nach der Arbeit schnell noch in den See springen, am Wochenende mit der Familie an den Badestrand: Noch ist das im ganzen Land relativ gut m\u00f6glich. An einigen Seen allerdings muss man schon suchen, wo es noch \u00f6ffentliche Zug\u00e4nge gibt. So sind beispielsweise am Fuschlsee bereits 85 Prozent der Uferbereiche in privater Hand und damit nicht f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Auch am Obertrumersee und am Prebersee (70 und 75 Prozent des Ufers in Privatbesitz) ist es nicht so einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Und immer wieder stehen pl\u00f6tzlich bisher frei zug\u00e4ngliche Grundst\u00fccke an Seen zum Verkauf an. Private Investoren suchen Seegrundst\u00fccke f\u00fcr ihren Zweitwohnsitz, und f\u00fcr Hotels sind diese der begehrteste Baugrund.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<!-- Embedded with Magic Embeds - https:\/\/magicembeds.com --><div class=\"wef-measure\" style=\"max-width: 450px;\"><\/div><div class=\"fb-post\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/david.egger.salzburg\/photos\/a.367407427107900\/949705545544749\/?type=3&#038;theater\" data-width=\"450\" data-show-text=\"true\"><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Salzburger SP\u00d6-Chef  David Egger ist davon \u00fcberzeugt, dass eine weitere Privatisierung der Seezug\u00e4nge in Salzburg unbedingt<a href=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2020\/08\/14\/soll-das-recht-auf-freien-seezugang-in-die-salzburger-landesverfassung\/\"> gestoppt werden muss<\/a>. Er schl\u00e4gt daher vor, die Erhaltung der freien Seezug\u00e4nge nach bayerischem Vorbild in der Salzburger Landesverfassung zu verankern. \u201eUnser Land lebt von seiner landschaftlichen Sch\u00f6nheit, und unsere Seen sind zu wertvoll daf\u00fcr, dass es irgendwann einmal wie schon jetzt am Attersee oder am W\u00f6rthersee kaum noch \u00f6ffentliche Badem\u00f6glichkeiten gibt. Jeder Meter Seeufer, der aktuell frei zug\u00e4nglich ist, soll auch in Zukunft frei zug\u00e4nglich bleiben\u201c, so&nbsp;Egger, der auf die Zustimmung der anderen Parteien im Salzburger Landtag hofft. F\u00fcr den Vorschlag ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Egger k\u00f6nnte sich auch durchaus vorstellen, dass die Gemeinden versuchen sollten, freiwerdende Seegrundst\u00fccke anzukaufen und \u00f6ffentlich zug\u00e4ngig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Egger ist als Vizeb\u00fcrgermeister von Neumarkt auch in seiner Heimatgemeinde mit der Problematik konfrontiert: Die Wallerseegemeinde unter dem VP-B\u00fcrgermeister hat in der Vergangenheit bereits in den Raum gestellt, das \u00f6ffentliche Strandbad an der Neumarkter Wallersee-Ostbucht zugunsten von Hotelprojekten zu verkleinern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<!-- Embedded with Magic Embeds - https:\/\/magicembeds.com --><div class=\"wef-measure\" style=\"max-width: 450px;\"><\/div><div class=\"fb-post\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/hallo.salzburg\/photos\/a.502275433295567\/1403457009844067\/?type=3&#038;theater\" data-width=\"450\" data-show-text=\"true\"><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Breite Zustimmung zur SP\u00d6-Forderung<\/h4>\n\n\n\n<p>Egger erh\u00e4lt f\u00fcr seinen Vorschlag breite Zustimmung. Bei einer Online-Abstimmung auf dem Newsportal <a href=\"https:\/\/www.salzburg24.at\/news\/salzburg\/salzburger-spoe-fordert-ueberall-freie-seezugaenge-91652002\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Salzburg24 <\/a>sprachen sich 84 Prozent (Stand 20. August 2020, 7:46 Uhr) f\u00fcr den Erhalt der bestehenden freien Seezug\u00e4nge aus. Auch in den eigenen Reihen sorgt der Vorsto\u00df f\u00fcr positive Resonanz. Vor allem SP\u00d6-Kommunalpolitiker*innen aus Gemeinden, die an Seen liegen, betonen die Wichtigkeit der Forderung. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Tamsweger Vizeb\u00fcrgermeister Helmut Steger beispielsweise, der froh ist, dass am Prebersee aufgrund des Naturschutzes nicht gebaut werden darf und das Baden dort \u00fcberall m\u00f6glich ist, meint dazu: \u201eIch finde die Idee von David Egger sehr gut. Es ist wichtig, dass es viel mehr freie Zug\u00e4nge an den Seen geben soll. Ich bin der Meinung, dass jeder die Natur uneingeschr\u00e4nkt genie\u00dfen darf. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, wird man um eine gesetzliche Verankerung nicht vorbeikommen.\u201c Der Hinterseer Vizeb\u00fcrgermeister Hubertus Ebner setzt sich ebenfalls f\u00fcr David Eggers Vorschlag ein. Der Hintersee ist zum Gro\u00dfteil im Besitz der Bundesforste, ein paar kleinere Grundst\u00fccke am See sind aber in Privatbesitz. Mehr sollte da wohl nicht mehr privatisiert werden, damit der \u00f6ffentliche Zugang bewahrt bleibt. <\/p>\n\n\n\n<p>Saalfeldens B\u00fcrgermeister Erich Rohrmoser steht ebenfalls voll hinter der Idee David Eggers: \u201eDer Vorschlag, Seezug\u00e4nge der \u00d6ffentlichkeit zu erhalten bzw. zur\u00fcckzugeben ist meiner Meinung nach unbedingt notwendig.\u201c Der Ritzensee ist im Besitz der Stadtgemeinde Saalfelden und somit ein Positivbeispiel. Das Restaurant am See ist verpachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie eng es werden kann, wenn schon sehr viele Ufergrundst\u00fccke nicht mehr \u00f6ffentlich zug\u00e4ngig sind, wissen vor allem die Anrainer*innen rund um den Fuschlsee und den Wolfgangsee. Am Fuschlsee haben die Gemeinden Thalgau und Hof kleinere frei zug\u00e4ngliche Uferbereiche, vor allem das Hofer Strandbad ist sehr beliebt. Daneben gibt es rund um den See nur vereinzelt freie Badebuchten und in Fuschl zwei \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Strandabschnitte. \u201eDer Gro\u00dfteil des Seeufers ist allerdings am Fuschlsee privat, auch Boote d\u00fcrfen da nirgends anlegen\u201c, berichtet die Hofer Ortsparteivorsitzende Evelin Leitner. Konkret sind 85 Prozent der Ufer entlang des Fuschlsees in privater Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich auch mit dem Wolfgangsee, betont der t. Gilgener Vizeb\u00fcrgermeister Norbert Laimer: \u201eDer Gro\u00dfteil der Grundst\u00fccke am Seeufer ist im Privatbesitz.&#8221;  Allerdings kann man zwischen St. Gilgen und Abersee neben der Bundesstra\u00dfe geb\u00fchrenfrei baden. Parkpl\u00e4tze sind geb\u00fchrenpflichtig. &#8220;Da tummeln sich an hei\u00dfen Tagen hunderte Badeg\u00e4ste\u201c, so Laimer. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><em>Titelbild: Fuschl am Fuschlsee<\/em><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abends nach der Arbeit schnell noch in den See springen, am Wochenende mit der Familie an den Badestrand: Noch ist das im ganzen Land relativ gut m\u00f6glich. 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