{"id":6953,"date":"2021-09-16T11:19:37","date_gmt":"2021-09-16T09:19:37","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=6953"},"modified":"2021-09-21T17:04:08","modified_gmt":"2021-09-21T15:04:08","slug":"zweitwohnsitze-spoe-fordert-strikten-stop-oevp-laesst-hintertuer-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2021\/09\/16\/zweitwohnsitze-spoe-fordert-strikten-stop-oevp-laesst-hintertuer-offen\/","title":{"rendered":"Zweitwohnsitze: SP\u00d6 fordert striktes Stopp, \u00d6VP l\u00e4sst Hintert\u00fcr offen"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Mittwoch (15. September 2021) hat der Salzburger Landtag eine Versch\u00e4rfung der Ausweisung neuer Zweitwohnsitze beschlossen. Die Barrieren sollen so stark erh\u00f6ht werden, dass Zweitwohnsitze k\u00fcnftig deutlich schwieriger zuzulassen w\u00e4re. Der Opposition geht das jedoch nicht weit genug. Die SP\u00d6 fordert, Zweitwohnsitze als Widmunsgkategorie komplett aus dem Raumordnungsgesetz zu streichen. \u201eLeider will sich die \u00d6VP-gef\u00fchrte Landesregierung offensichtlich eine Hintert\u00fcr offenhalten, damit neue Zweitwohnsitze weiterhin m\u00f6glich bleiben\u201c, sagt SP\u00d6-Raumordnungssprecher Roland Meisl.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zweitwohnsitze sind ein Thema, das in Salzburg wohl nie seine Aktualit\u00e4t verliert. Dass die Kosten f\u00fcr Bauland und Wohnkosten durch solche Zweitwohnsitze in die H\u00f6he getrieben werden und Wohnen in Salzburg ohnehin schon sehr hochpreisig ist, ist kein Geheimnis. Inzwischen besteht auch Einigkeit unter allen Parteien, dass diesem Treiben ein Riegel vorgeschoben werden muss. Dar\u00fcber, wie stark diese eingeschr\u00e4nkt werden soll, gibt es jedoch nach wie vor keine Einigkeit. Die SP\u00d6 hat im Salzburger Landtag einen Antrag eingebracht, in welchem die vollst\u00e4ndige Untersagung der Widmung von neuen Zweitwohnsitzen gefordert wurde. \u00d6VP, NEOS und Gr\u00fcne haben mit einem von der \u00d6VP gestellten Ab\u00e4nderungsantrag zwar auf den SP\u00d6-Antrag reagiert und wollen nun auch strengere Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung von Zweitwohnsitzen einf\u00fchren, m\u00f6glich bleiben sollen Zulassungen aber weiterhin.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">\u00d6VP nennt &#8220;juristische Bedenken&#8221; als Begr\u00fcndung <\/h5>\n\n\n\n<p>Wenn es nach der \u00d6VP geht, sollen Zweitwohnsitze weiterhin m\u00f6glich sein, sofern der Wohnraumbearf f\u00fcr Einheimische ausreichend gedeckt und keine eine landwirtschaftliche oder natur- und erholungsrelevante Fl\u00e4che betroffen ist. Au\u00dferdem sollen Zweitwohnsitze nicht zu weiterer Zersiedelung f\u00fchren d\u00fcrfen. Das solle die Entstehung neuer Zweiwohnsitze, laut der Salzburger \u00d6VP, beinahe verunm\u00f6glichen, wenngleich neue Zulassungen weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen m\u00f6glich bleiben. Als Grund f\u00fcr ihr Vorgehen gibt die \u00d6VP &#8220;juristische Bedenken&#8221; an. SP\u00d6-Raumordnungssprecher Roland Meisl h\u00e4lt den Vorschlag der SP\u00d6 f\u00fcr rechtlich haltbar: \u201eDie \u00d6VP brachte juristische Bedenken vor. Es gibt aber keinen Grund daf\u00fcr.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Viel unbebaute Fl\u00e4che f\u00fcr Zweitwohnsitze in Salzburg<\/h5>\n\n\n\n<p>In Salzburg gibt es viel bisher unbebaute Fl\u00e4chen, die bereits f\u00fcr Zweitwohnsitze gewidmet sind. In Maria Alm beispielsweise sind 7,7 Hektar unbebauter Grund f\u00fcr Zweitwohnsitze vorgesehen. Aber auch bereits gebaute Zweitwohnsitze f\u00fchren zu Problemen in Salzburgs Gemeinden. So gibt es in St.Gilgen etwa 1500 Wohneinheiten mit Hauptwohnsitzen und 1450 Wohneinheiten mit Zweitwohnsitzen. Diese unbebauten Fl\u00e4chen f\u00fcr Zweitwohnsitze und zahlreiche bereits bestehende Zweitwohnsitze sind ein Grund daf\u00fcr, dass die Wohnkosten in Salzburgs Gemeinden weiter ansteigen. <\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Salzburger SP\u00d6 lenkt Fokus auf Wohnkostenproblematik<\/h5>\n\n\n\n<p>Das von der SP\u00d6 geforderte Streichen der Widmungskategorie f\u00fcr Zweitwohnsitze aus dem Salzburger Raumordnunsgesetz, das dazu gef\u00fchrt h\u00e4tte, dass Gemeinden gar keine neuen Zweitwohnsitze mehr ausweisen k\u00f6nnten, wird somit nicht passieren. Der Weg durch die Hintert\u00fcr bleibt f\u00fcr Ivestor*innen also offen. Sehr zum \u00c4rger des Salzburger SP\u00d6-Chefs David Egger: &#8220;Salzburg braucht keine weiteren Zweitwohnsitze mehr. Es ist unerkl\u00e4rlich, warum es \u00d6VP, NEOS und den Gr\u00fcnen nicht gelingt, konsequent Nein zum Ausverkauf unserer Heimat zu sagen.&#8221; Der Kampf gegen Zweitwohnsitze ist auch Bestandteil der aktuellen SP\u00d6-Kampagne #salzburgkannmehr.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Titelbild:<\/em>&nbsp;<em><a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/nadinedoerle-1421566\/\">NadineDoerle<\/a>\/<a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/\">Pixabay<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch (15. September 2021) hat der Salzburger Landtag eine Versch\u00e4rfung der Ausweisung neuer Zweitwohnsitze beschlossen. 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