{"id":7084,"date":"2022-01-25T12:56:52","date_gmt":"2022-01-25T11:56:52","guid":{"rendered":"http:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=7084"},"modified":"2022-02-20T12:53:15","modified_gmt":"2022-02-20T11:53:15","slug":"frauen-sind-staerker-von-den-pandemie-nebenwirkungen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2022\/01\/25\/frauen-sind-staerker-von-den-pandemie-nebenwirkungen-betroffen\/","title":{"rendered":"Frauen sind st\u00e4rker von den Pandemie-Nebenwirkungen betroffen"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p><strong>Die SP\u00d6 Frauen in Salzburg widmeten sich am 21. J\u00e4nner mit einer Pressekonferenz dem Thema Frauen und ihrer in Anbetracht der Corona-Krisensituation besonders prek\u00e4ren Lage. Darin heben SP\u00d6-Landesfrauenvorsitzende Karin Dollinger, SP\u00d6-Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer und Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Gabath die unterschiedlichen Probleme des derzeitigen Frauenalltags hervor, betonen aber auch die gesamtsozialen Defizite, die uns in \u00d6sterreich seit Pandemiebeginn nun langsam einholen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<!-- Embedded with Magic Embeds - https:\/\/magicembeds.com --><div class=\"wef-measure\" style=\"max-width: 450px;\"><\/div><div class=\"fb-video\" data-href=\"https:\/\/www.facebook.com\/SPOE.Frauen.Salzburg\/videos\/1003140763955013\/\" data-allowfullscreen=\"false\" data-autoplay=\"false\" data-width=\"450\" data-show-text=\"false\" data-show-captions=\"true\"><\/div>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Frauen im Gesundheitssystem<\/h4>\n\n\n\n<p>Wo man noch kurz vor Covid-19 eine Ver\u00e4nderung in Richtung Emanzipation zu erahnen glaubte, ist mittlerweile nur mehr wenig Fortschritt zu sehen. Ersichtlicher denn je, sind es momentan die Bediensteten des station\u00e4ren Pflegepersonals, die eine gravierende \u00dcberlastung des Gesundheitssystems verhindern. Und dieses besteht zu beinahe 84 Prozent aus Frauen. Frauen sind in dieser Krise systemrelevant.  Dank ist daf\u00fcr weitgehend nur rhetorisch anzutreffen. Insbesondere auf die extrem stressigen Arbeitskonditionen wird von der Regierung kaum eingegangen, von Verbesserungen ganz zu schweigen. \u00dcberstunden und schlechte Bezahlung bleiben wohl noch etwas l\u00e4nger Teil des Berufs. Um das zu \u00e4ndern, haben die Salzburger SP\u00d6 Frauen einen neuen Anlauf unternommen, diese Problematik ins Licht zu r\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6333\" width=\"172\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-683x1024.jpg 683w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-200x300.jpg 200w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-768x1152.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-1170x1755.jpg 1170w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-440x660.jpg 440w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler-585x877.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/KarinDollinger_Mueseler.jpg 1365w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Seit zwei Jahren tragen Frauen in der Krise die Gesellschaft und halten das System am Laufen. Wir sind nicht die armen Hascherln, sondern die Superheldinnen in dieser Pandemie und trotzdem die Geschnapsten.\u201c <\/em><br><br><br><br><\/p><cite><strong>SP\u00d6-Landesfrauenvorsitzende Karin Dollinger<\/strong><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gesundheit kommt zu kurz<\/h4>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich macht Dollinger darauf aufmerksam, in welchem Ausma\u00df nicht nur psychische, sondern auch k\u00f6rperliche Gesundheit im Laufe der letzten beiden Jahre vernachl\u00e4ssigt wurden. So muss man zum Beispiel feststellen, dass die allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen bei beiden Geschlechtern um 11 Prozent zur\u00fcckgegangen sind. Das mag zwar f\u00fcr manche erstmals nach wenig klingen, doch die harte Realit\u00e4t ist, dass dabei in ganzen Zahlen allein 2020 sch\u00e4tzungsweise eine Millionen Krebserkrankungen unentdeckt blieben. Diese Vernachl\u00e4ssigung wird definitiv auch langfristig und selbst nach Pandemieende ein Problem darstellen, das laut der Landesfrauenvorsitzenden im Augenblick von der Regierung \u00fcbersehen wird. Auch in Hinblick auf den Ausbau des allgemeinen Gesundheitsangebots fordert sie unter anderem mehr Prim\u00e4rversorgungszentren, kostenlose Therapiepl\u00e4tze, psychotherapeutische Versorgung sowie Fortschritte in der Umsetzung von geschlechtsspezifischer Medizin.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/50070814231_97bae4b6b2_c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7088\" width=\"139\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/50070814231_97bae4b6b2_c.jpg 533w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/50070814231_97bae4b6b2_c-200x300.jpg 200w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/50070814231_97bae4b6b2_c-440x660.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Das ist so nicht mehr hinnehmbar. Ich habe schon mehrfach gefordert, die Devise \u201ekoste es, was es wolle\u201c endlich nicht mehr nur f\u00fcr Skilifte und Gro\u00dfkonzerne gelten zu lassen, sondern verdammt nochmal auch f\u00fcr die Menschen, die die Krise stemmen, und niemand tut das mehr als Frauen in unserer Gesellschaft.\u201c<\/em> <\/p><p><\/p><cite><strong>SP\u00d6-Sozialstadtr\u00e4tin Anja Hagenauer<\/strong><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weniger Geld trotz mehr Arbeit<\/h4>\n\n\n\n<p>Als letztes gro\u00dfes Thema besch\u00e4ftigte sich die Pressekonferenz mit unbezahlter Arbeit. Darunter z\u00e4hlt man Arbeit im famili\u00e4ren wie Haushalt, Erziehungsarbeit und die Pflege von Angeh\u00f6rigen, die allesamt einen nicht unwesentlichen Teil der Gesamtarbeit ausmachen. So bleiben ganze 63 Prozent der allt\u00e4glichen Arbeit einer Frau unbezahlt, w\u00e4hrend das bei M\u00e4nnern nur 37 Prozent sind. Insofern verrichten Frauen im Schnitt 70 Prozent mehr unbezahlte Arbeit. Dass das nicht ausgeglichen ist, scheint offensichtlich. Als Vorschlag, dieser Ungleichheit entgegenzuwirken, bekr\u00e4ftigt Gabath die Forderungen der SP\u00d6-Frauen, eine Verk\u00fcrzung der Normalarbeitszeit auf 35 Stunden durchzusetzen und folglich eine Grundlage f\u00fcr gerechtere Verteilung zu schaffen. Des Weiteren fordern die SP\u00d6-Frauen eine inflationsbedingte Anpassung des Kindergelds, die schon seit 2001 \u00fcberf\u00e4llig ist, sowie die M\u00f6glichkeit der Anstellung pflegender Angeh\u00f6rige nach dem burgenl\u00e4ndischen Modell.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7089\" width=\"229\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c.jpg 799w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c-300x200.jpg 300w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c-768x512.jpg 768w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c-585x390.jpg 585w, https:\/\/hallo-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/48797804582_dc10f56047_c-440x294.jpg 440w\" sizes=\"auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>Das Absurde dabei ist: Wenn man unbezahlte und bezahlte Arbeit der Frauen zusammenrechnet, arbeiten sie im Schnitt sogar mehr als M\u00e4nner und haben weniger Freizeit.\u201c <\/em><\/p><cite><strong>Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Gabath<\/strong><\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><em>Titelbild: Rainer Sturm &nbsp;\/ pixelio.de<br>Weitere:Fotos: SP\u00d6 Frauen Salzburg<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die SP\u00d6 Frauen in Salzburg widmeten sich am 21. 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