{"id":8054,"date":"2024-02-19T15:47:37","date_gmt":"2024-02-19T14:47:37","guid":{"rendered":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=8054"},"modified":"2024-02-19T16:13:11","modified_gmt":"2024-02-19T15:13:11","slug":"salzburg-wohnen-teurer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2024\/02\/19\/salzburg-wohnen-teurer\/","title":{"rendered":"Salzburg hat seit 2018 \u00fcber 1600 F\u00f6rder-Wohnungen nicht gebaut. Jetzt sollen Mieter:innen 1200 Euro mehr zahlen"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p><strong>2015 krempelt Wilfried Haslauer (\u00d6VP) die Wohnbauf\u00f6rderung in Salzburg komplett um. Mit fatalen Folgen: Seit 2018 hat Salzburg \u00fcber 1600 notwendige Wohneinheiten nicht gebaut. Das will Schwarz-blau jetzt aufholen und verspricht 750 gef\u00f6rderte Wohnungen pro Jahr zu errichten. Doch es gibt einen Haken, warnt David Egger (SP\u00d6): Das neue Modell bedeutet f\u00fcr Mieter:innen bis zu 1200 Euro Mehrkosten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erst schlafen, dann abkassieren. So l\u00e4sst sich das neu vorgelegte Wohnpaket von FP\u00d6-Wohnbaulandesrat Martin Zauner und der schwarz-blauen Landesregierung zusammenfassen. SP\u00d6-Chef David Egger hat nachgerechnet und sch\u00e4umt: Das neue Modell f\u00fcr <a href=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2024\/02\/01\/einkommensgrenzen-mietwohnungen-salzburg\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2024\/02\/01\/einkommensgrenzen-mietwohnungen-salzburg\/\">gef\u00f6rderte<\/a> Mieten gehe nach hinten los. F\u00fcr eine neue 70 Quadratmeter-Wohnung m\u00fcsste man laut Eggers Berechnungen zuk\u00fcnftig um 1200 Euro mehr im Jahr zahlen. F\u00fcr manche ist das ein Monatsgehalt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei h\u00e4tte es genug Geld gegeben, meint er: 172 Millionen Euro Wohnbauf\u00f6rderung habe Landeshauptmann Haslauer ganz einfach \u201cliegen gelassen\u201d.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eEntweder hat die schwarz-blaue R\u00fcckschrittskoalition nicht begriffen, dass die Schmerzgrenze beim Wohnen in Salzburg l\u00e4ngst \u00fcberschritten ist oder es ist Haslauer und Svazek schlichtweg egal\u201c, <\/p>\n<cite>so SP\u00d6-Chef David Egger <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von 4,7 Euro auf 6 Euro pro Quadratmeter &#8211; Haslauer und Svazek machen Mietwohnungen noch teurer\u00a0<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber woher kommen die Probleme? Ganz von vorn: 2015 wird die Salzburger Wohnbauf\u00f6rderung komplett umgekrempelt. Und zwar unter Landeshauptmann Willfried Haslauer (\u00d6VP). Der Haken daran zeigte sich schnell: Zwischen 2018 und 2022 wurden um mindestens 1.600 Mietwohnungen zu wenig gebaut. Rund 172 Millionen Euro an Wohnbauf\u00f6rdergeldern blieben auf der Strecke. Dieses Geld wurde zweckentfremdet und dem Wohnbau <a href=\"https:\/\/neuezeit.at\/pottendorf-wohnung-foerderung\/\">entzogen<\/a>, hei\u00dft es in einer dringlichen Anfrage des SP\u00d6-Landtagsklubs.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nach \u00d6VP\/FP\u00d6-Pl\u00e4nen m\u00fcssen Mieter bald noch mehr zahlen <\/h2>\n\n\n\n<p>Die verzwickte Lage zeigt sich auch in anderen Zahlen. W\u00e4hrend in der Vergangenheit der Quadratmeterpreis bei 4,7 \u20ac pro Quadratmeter lag, soll er jetzt auf 6 \u20ac pro Quadratmeter steigen. F\u00fcr Menschen, die auf gef\u00f6rdertem Wohnbau angewiesen sind, ist eine solche Erh\u00f6hung ein Schlag in die Magengrube. Auch die festgelegten j\u00e4hrlichen Mieterh\u00f6hungen sollen steigen, von 2 Prozent auf 3 Prozent und mehr. <\/p>\n\n\n\n<p>Nun soll eine dringliche Anfrage der SP\u00d6 Licht ins Dunkel bringen. Sie will wissen, wie die <a href=\"https:\/\/neuezeit.at\/wofuer-steht-die-fpoe\/\">schwarz-blaue<\/a> Koalition die neuen Wohnprojekte finanzieren will. Und vor allem: wie sie die Mieten und Kontost\u00e4nde der Bewohnerinnen und Bewohner dabei in Ruhe lassen wollen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">15 Hausverwalter f\u00fcr 25.000 Wohneinheiten \u2013 Auch Wohnbautr\u00e4ger GSWB kommt nicht aus der Krise<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch der Wohnbautr\u00e4ger in Salzburg, die GSWB, steht in der Kritik. Seit Wochen entkommt die gemeinn\u00fctzige Wohngesellschaft den negativen Schlagzeilen nicht. Beschwerden der Anrainer h\u00e4ufen sich. Laut Berichten gibt es nur 15 Hausverwalter f\u00fcr 25.000 Wohneinheiten, und das in ganz Salzburg! Im Dezember berichtet der ORF \u00fcber einen Fall, bei dem ein Wohnhaus der GSWB drei Tage lang ohne Strom und Heizung auskommen musste. Ein Anrainer schildert den Vorfall wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAm 05.12. bin ich in die Wohnung reingegangen. Es hat gefunkt, Rauch hat sich entwickelt. Ich habe keinen Strom mehr in meinem Schlaf- und in meinem Wohnzimmer gehabt. Daraufhin habe ich die GSWB kontaktiert und ihnen den Sachverhalt mitgeteilt.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2015 krempelt Wilfried Haslauer (\u00d6VP) die Wohnbauf\u00f6rderung in Salzburg komplett um. Mit fatalen Folgen: Seit 2018 hat Salzburg \u00fcber 1600 notwendige Wohneinheiten nicht gebaut. 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