{"id":8334,"date":"2025-03-07T15:30:00","date_gmt":"2025-03-07T14:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=8334"},"modified":"2025-03-06T13:54:49","modified_gmt":"2025-03-06T12:54:49","slug":"putin-trump-und-rechte-parteien-wie-sie-salzburgs-wohlstand-und-sicherheit-gefaehrden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2025\/03\/07\/putin-trump-und-rechte-parteien-wie-sie-salzburgs-wohlstand-und-sicherheit-gefaehrden\/","title":{"rendered":"Putin, Trump und rechte Parteien \u2013 Wie sie Salzburgs Wohlstand und Sicherheit gef\u00e4hrden!"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p>Dieses Datum haben wir alle in der Schule gelernt \u2013 und wohl auch in irgendeiner Pr\u00fcfung abrufen m\u00fcssen: Am <strong>1. J\u00e4nner 1995<\/strong> wurde \u00d6sterreich Mitglied der EU. Gemeinsam mit Finnland und Schweden wurde unser Land an diesem Tag Teil der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n\n\n\n<p>Es f\u00e4llt vielen nicht auf, aber heute ist diese Mitgliedschaft aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Freier Waren- und Personenverkehr, eine vereinte Au\u00dfenpolitik im globalen Weltgeschehen und vielleicht eine der wichtigsten Errungenschaften: Frieden zwischen L\u00e4ndern, die sich \u00fcber Jahrhunderte auf dem Kontinent bekriegt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier werfen wir einen wirtschaftlichen und globalpolitischen Blick auf die EU sowie auf konkrete Projekte in Salzburg, von denen wir alle profitieren. Beginnen wir mit den gef\u00f6rderten Projekten der EU.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vier EU-gef\u00f6rderte Projekte in Salzburg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 1: Schnelleres Internet<\/strong><br>Die EU unterst\u00fctzt Investitionen in Digitalisierung und den Breitbandausbau. Daf\u00fcr kamen 22 Millionen Euro aus Mitteln der Europ\u00e4ischen Union, um den Ausbau von schnellem Internet im Bundesland voranzutreiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 2: Naherholung f\u00fcr Salzburgerinnen und Salzburger<\/strong><br>Auch bei der Renaturierung der Weitw\u00f6rther Au flossen EU-Gelder nach Salzburg. 6,3 Millionen Euro wurden beigesteuert, um das heute beliebte Naherholungsgebiet vieler Salzburgerinnen und Salzburger zu revitalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 3: Salzburg auf Schiene<\/strong><br>Auch der Ausbau des Schienennetzes wurde mit F\u00f6rdermitteln aus der EU unterst\u00fctzt. Insgesamt wurden 31 Millionen Euro f\u00fcr den dreigleisigen Ausbau zwischen Salzburg und Freilassing aufgewendet, und das Schienenbauprojekt zwischen Salzburg und K\u00f6stendorf erhielt weitere 15 Millionen Euro an EU-F\u00f6rderungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projekt 4: Community Nursing<\/strong><br>Auch das Salzburger Sozialsystem profitiert durch die EU. Bis Juni 2023 wurden 5,24 Millionen Euro in sogenannte \u201eCommunity Nursing\u201c-Projekte investiert, die von der EU initiiert wurden. Damit bieten Gesundheitspflegekr\u00e4fte lokale und schnelle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Salzburger Haushalte an. Menschen k\u00f6nnen diese Angebote nutzen, um Hilfe bei pflegetechnischen und gesundheitlichen Fragen zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.salzburg.gv.at\/magazin\/Seiten\/Europa-in-Salzburg.aspx\">Land Salzburg<\/a>, 04.03.2025)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum weniger Europa ein wirtschaftlicher Fehler w\u00e4re<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Rechtsnationalistische Parteien fordern den R\u00fcckbau der EU-Institutionen, weniger Zusammenarbeit der einzelnen Staaten und unterst\u00fctzen zum Teil europafeindliche M\u00e4chte wie die russische Regierung. Dass dies aber wirtschaftliche und existenzielle Nachteile f\u00fcr unser Bundesland Salzburg und dessen Bev\u00f6lkerung h\u00e4tte, scheint solchen Parteien entweder nicht bewusst zu sein \u2013 oder sie nehmen es blind in Kauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Zahlen und Statistiken l\u00fcgen nicht. Werfen wir einen Blick auf die Wirtschaftszahlen und sehen uns an, warum Salzburg mehr Europa braucht und sich nicht von populistischen Agenden leiten lassen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtschaftszahlen belegen: Salzburg braucht mehr Europa<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da die Zahlen f\u00fcr das Jahr 2024 noch nicht verf\u00fcgbar sind, begeben wir uns weiter zur\u00fcck in die Vergangenheit und analysieren die Daten aus dem Jahr 2023:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Exportwachstum:<\/strong> Salzburg verzeichnete ein Exportplus von <strong>+3,5 %<\/strong>, was fast einer halben Milliarde Euro entspricht.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Importsteigerung:<\/strong> Als einziges Bundesland in \u00d6sterreich konnte Salzburg im Jahr 2023 ein Importwachstum von <strong>+6,9 %<\/strong> verbuchen. Das entspricht <strong>1,13 Milliarden Euro mehr<\/strong> als im Jahr 2022.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gesamtwert des Handels:<\/strong> Insgesamt hat Salzburg Waren im Wert von <strong>17,5 Milliarden Euro<\/strong> importiert und <strong>14 Milliarden Euro<\/strong> exportiert.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>(Quelle: Statistik Austria)<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Wirtschaftsstandort Salzburg ist also von einem starken und offenen Welthandel abh\u00e4ngig. Die EU als freier Wirtschaftsraum agiert gleichzeitig als starke Stimme im globalen Handel. Denn Salzburgs Industrie und Unternehmen sind stark europaorientiert. Und unseren Wirtschaftsstandort Salzburg wollen wir doch nicht schw\u00e4chen, oder?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trump und Putin \u2013 Zwei Herrscher richten sich gegen unsere Heimat<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine wurde vielen in Europa bewusst: Frieden ist keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Putin streckt seine Arme in Richtung der EU aus \u2013 mit aus Russland gesteuerten Desinformationskampagnen und mithilfe demokratiefeindlicher Parteien innerhalb der EU versucht der russische Diktator, Europa und damit auch demokratische Staaten wie \u00d6sterreich zu schw\u00e4chen und zu destabilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch seit 2025 gibt es eine neue Entwicklung: Der einst wichtigste Verb\u00fcndete der EU scheint sich ebenfalls gegen Europa gewandt zu haben. Die USA unter Donald Trump z\u00f6gern nicht, scharfe Worte gegen die demokratischen Staaten unseres Kontinents zu richten. Von territorialen Anspr\u00fcchen in Gr\u00f6nland bis hin zu lobenden Worten f\u00fcr rechtsextreme und antidemokratische Parteien \u2013 es wird keine Gelegenheit ausgelassen, um zu zeigen, dass man europ\u00e4ische Grundwerte missachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die USA kein verl\u00e4sslicher Partner mehr sind, m\u00fcssen die Staaten und Regierungen der EU enger zusammenr\u00fccken, um sich diesen europafeindlichen Tendenzen entgegenzustellen. Rechtspopulistische Parteien wie die FP\u00d6 und AfD erweisen sich als blo\u00dfe Scheinpatrioten, denn sie sympathisieren mit Machthabern wie Donald Trump und Wladimir Putin &#8211; Herrschern, die unsere Heimat als Gegner betrachten und alles daran setzen, diese zu destabilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wollen rechte Parteien tats\u00e4chlich zu Marionetten wahnsinniger Herrscher werden, nur um selbst an die Macht zu kommen? Es scheint so. Die FP\u00d6 und Co. inszenieren sich im Land Salzburg, Bund und in Europa als wahre Patrioten, doch in Wahrheit w\u00fcrden sie unser Land f\u00fcr ihren eigene Machtergreifung bedenkenlos verkaufen. In Zeiten von Putin und Trump braucht es ein starkes, geeintes Europa, um den Wohlstand und die Sicherheit unseres Landes zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit: Ein starkes Salzburg braucht eine starke EU<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Europ\u00e4ische Union ist nicht nur ein politisches Projekt, sondern ein essenzieller wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Stabilit\u00e4tsfaktor f\u00fcr Salzburg. Ob Digitalisierung, Infrastruktur, Soziales oder Handel \u2013 Salzburg profitiert in vielfacher Hinsicht von der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein R\u00fcckbau der EU-Institutionen und eine Schw\u00e4chung der europ\u00e4ische Kooperation w\u00e4ren daher nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein existenzieller Nachteil f\u00fcr unser Bundesland. Die Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache: Salzburg braucht <strong>mehr Europa, nicht weniger!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Datum haben wir alle in der Schule gelernt \u2013 und wohl auch in irgendeiner Pr\u00fcfung abrufen m\u00fcssen: Am 1. J\u00e4nner 1995 wurde \u00d6sterreich Mitglied der EU. 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