{"id":8352,"date":"2025-04-18T14:48:53","date_gmt":"2025-04-18T12:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/?p=8352"},"modified":"2025-04-18T14:48:55","modified_gmt":"2025-04-18T12:48:55","slug":"bildung-darf-kein-privileg-sein-doppelspitze-des-vsstoe-salzburg-im-interview-zur-oeh-wahl-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/2025\/04\/18\/bildung-darf-kein-privileg-sein-doppelspitze-des-vsstoe-salzburg-im-interview-zur-oeh-wahl-2025\/","title":{"rendered":"\u201eBildung darf kein Privileg sein\u201c \u2013 Doppelspitze des VSSt\u00d6 Salzburg im Interview zur \u00d6H-Wahl 2025"},"content":{"rendered":"<div id=\"fb-root\"><\/div>\n\n<p>Von leistbarem Wohnen \u00fcber feministische Hochschulpolitik bis hin zum Kampf gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck \u2013 die beiden Spitzenkandidatinnen des <strong>Verbands Sozialistischer Student_innen (VSSt\u00d6)<\/strong> Salzburg, <strong>Marie und Maja<\/strong>, haben eine klare Vision f\u00fcr die Zukunft der Hochschulpolitik. Bei der bevorstehenden <strong>\u00d6H-Wahl 2025 (13.-15. Mai)<\/strong> treten sie als Doppelspitze an \u2013 mit dem Ziel, die Lebensrealit\u00e4t von Studierenden sp\u00fcrbar zu verbessern. Im Interview sprechen sie \u00fcber ihre Motivation, ihre politischen Schwerpunkte und warum Studierendenvertretung weit \u00fcber die Uni hinaus relevant ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet f\u00fcr euch politische Arbeit in der Hochschulvertretung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marie<\/strong>: Politische Arbeit in der Hochschulvertretung hei\u00dft f\u00fcr uns, die Lebensrealit\u00e4t von Studierenden aktiv zu verbessern \u2013 sei es durch bessere Studienbedingungen, mehr soziale Absicherung oder lautstarke Interessenvertretung gegen\u00fcber Politik und Universit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum ist euch gerade der VSSt\u00d6 wichtig als politische Studierendenvertretung?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maja<\/strong>: Der VSSt\u00d6 ist die Stimme der Vielen \u2013 nicht der Privilegierten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen f\u00fcr freien Hochschulzugang, leistbares Leben und echte soziale Gerechtigkeit. Unsere Politik beginnt bei den Problemen der Studierenden \u2013 und h\u00f6rt nicht beim H\u00f6rsaal auf. Wir setzen uns f\u00fcr faire Studienbedingungen ein, aber auch f\u00fcr alles, was Studierende dar\u00fcber hinaus betrifft: bezahlbarer Wohnraum, psychische Gesundheit, sichere Jobs und ein Leben ohne Diskriminierung. Der VSSt\u00d6 verbindet Studierendenvertretung mit gesellschaftlichem Engagement, genau deshalb ist er f\u00fcr mich die einzig konsequente Kraft in der Hochschulpolitik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was hat euch dazu motiviert, als Doppelspitze f\u00fcr den VSSt\u00d6 Salzburg zu kandidieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marie<\/strong>: Wie schon unsere Vorg\u00e4nger_innen bei der \u00d6H-Wahl 2023, treten wir heuer wieder als Doppelspitze an. Wir wollen Verantwortung \u00fcbernehmen \u2013 und das gemeinsam. Als Doppelspitze k\u00f6nnen wir unterschiedliche Perspektiven und St\u00e4rken einbringen. Wir beide haben schon Erfahrungen in der Bildungspolitik, aber beide auf verschiedenen Ebenen, das erg\u00e4nzt uns super. Au\u00dferdem glauben wir daran, dass politische Arbeit auf Teamarbeit und Solidarit\u00e4t basiert \u2013 genau das leben wir auch in der Kandidatur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maja<\/strong>: Politische Arbeit lebt von unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen, und gerade als Doppelspitze k\u00f6nnen wir unsere St\u00e4rken optimal kombinieren und Studierenden in ihrer gesamten Vielfalt vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was fordert ihr in Bezug auf leistbares Wohnen f\u00fcr Studierende in Salzburg?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marie<\/strong>: Wohnen darf kein Luxus sein! Wir fordern mehr leistbaren Wohnraum, eine Ausweitung und bessere F\u00f6rderung von Studierendenheimen sowie eine Mietobergrenze f\u00fcr WG-Zimmer. Studierende d\u00fcrfen nicht die Verlierer_innen der Wohnungskrise sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00a0Welche Vision habt ihr f\u00fcr eine sozial gerechte Universit\u00e4t?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M&amp;M<\/strong>: Wir wollen eine Universit\u00e4t, an der Bildung kein Privileg ist. Wo Herkunft und der Geldbeutel der Eltern nicht \u00fcber Studienerfolg entscheidet. Wir wollen kostenlose Bildung, ausreichende finanzielle Unterst\u00fctzung, barrierefreien Zugang, inklusive Strukturen \u2013 und das f\u00fcr alle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Studierende wissen nicht, was die \u00d6H eigentlich macht \u2013 wie wollt ihr das \u00e4ndern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maja<\/strong>: Die \u00d6H muss sp\u00fcrbar sein, dort wo\u2019s weh tut \u2013 im Alltag, im Geldb\u00f6rsel, in der Studienrealit\u00e4t. Wir holen die Arbeit der \u00d6H aus den Hinterzimmern und bringen sie ins Bewusstsein: durch regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00e4senz auf dem Campus, durch direkte Kommunikation und durch konkrete Aktionen, die zeigen, dass die \u00d6H aktiv und kontinuierlich f\u00fcr die Studierenden k\u00e4mpft \u2013 im H\u00f6rsaal, auf Social Media, auf der Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind eure Schwerpunkte im Wahlkampf? Wie wollt ihr Studierende erreichen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>M&amp;M<\/strong>: Unsere Schwerpunkte sind leistbares Wohnen, soziale Absicherung, feministische Hochschulpolitik und Klimagerechtigkeit. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr eine Bildung ohne Barrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Studierende erreichen wir durch direkte Pr\u00e4senz: Wir sind an den Fakult\u00e4ten, auf der Stra\u00dfe, bei Demos, in den Pausenr\u00e4umen und bei Veranstaltungen. Wir setzen auf pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che, um echte Verbindungen mit den Studierenden aufzubauen, ihre Anliegen zu verstehen und L\u00f6sungen direkt vor Ort zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet es f\u00fcr euch, sich als Studierende in Zeiten von Teuerung, Klimakrise und Rechtsruck politisch zu engagieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marie<\/strong>: Es ist notwendiger denn je. Wenn wir uns jetzt nicht einmischen, \u00fcberlassen wir die B\u00fchne jenen, die unsere Rechte abbauen wollen. Gerade als junge Generation m\u00fcssen wir laut sein \u2013 gegen die Krise der Zukunft, gegen soziale Spaltung und gegen den Rechtsruck, der unsere Zukunft bedroht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie verbindet ihr eure Arbeit in der \u00d6H mit gesamtgesellschaftlichen Themen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maja<\/strong>: Gesellschaft macht keinen Halt vor den T\u00fcren der Uni \u2013 und deshalb endet unsere politische Verantwortung nicht am Campus. Wenn Studierende von Teuerung, Leistungsdruck oder Diskriminierung betroffen sind, dann ist das kein isoliertes Problem der Uni, sondern Ausdruck struktureller Ungleichheiten. Unsere Arbeit in der \u00d6H setzt genau da an \u2013 wir k\u00e4mpfen f\u00fcr leistbares Wohnen, feministische und antirassistische Bildungspolitik und ein gerechtes Sozialsystem, das niemanden zur\u00fcckl\u00e4sst. Wir k\u00e4mpfen an der Uni f\u00fcr eine solidarische Gesellschaft \u2013 und in der Gesellschaft f\u00fcr eine gerechte Uni.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit klaren Positionen und einem gemeinschaftlichen F\u00fchrungsansatz wollen <strong>Marie und Maja<\/strong> die \u00d6H-Arbeit in Salzburg sichtbarer und wirksamer machen. Sie setzen auf direkte Ansprache, politische Haltung und ein breites Verst\u00e4ndnis von Hochschulpolitik, das gesellschaftliche Entwicklungen nicht ausklammert. Ob und wie das bei den Studierenden ankommt, zeigt sich bei der \u00d6H-Wahl 2025.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von leistbarem Wohnen \u00fcber feministische Hochschulpolitik bis hin zum Kampf gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck \u2013 die beiden Spitzenkandidatinnen des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSSt\u00d6) Salzburg, Marie und Maja, haben eine klare&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":8353,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"_exactmetrics_sitenote_active":false,"_exactmetrics_sitenote_note":"","_exactmetrics_sitenote_category":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[2519,64,1839,50,55,1182,2520,2264,936],"coauthors":[1997],"class_list":["post-8352","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-oeh","tag-oesterreich","tag-politik","tag-salzburg","tag-spoe","tag-spoe-salzburg","tag-uni","tag-universitaet","tag-vsstoe"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8352"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8355,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8352\/revisions\/8355"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8352"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/hallo-salzburg.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=8352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}