Politik

ÖVP und FPÖ gehen vor dem Glücksspiel in die Knie

posted by Redaktion 24. November 2023 0 comments

Weil sie das illegale Glücksspiel nicht in den Griff bekommt, wird die rechtskonservative Salzburger Landesregierung aus ÖVP und FPÖ das kleine Glücksspiel legalisieren. Das vermeldete kürzlich Salzburgs FPÖ-Chefin und Landeshauptmann-Stv. Marlene Svazek. Die Oppositionsparteien mit der SPÖ an der Spitze treten entschieden gegen die Legalisierung auf.

Fachleute und persönliche Betroffene sind uneins, ob diese politische Entscheidung richtig ist. Für die Landesregierung rentabel dürfte sie allemal sein, denn die Lizenzen der einarmigen Banditen sind begehrt.

Bäcker und Frisör oder Wettlokale?

Strikt gegen die Legalisierung des kleinen Glückspiels tritt Salzburgs SPÖ-Chef David Egger auf: „In den Gemeinden und Städten unseres Landes will ich keine Wettlokale und dubiosen Hinterzimmer mit einarmigen Banditen und Glücksspielabhängigen, die sich und ihre Familie ins Verderben stürzen. Wenn in Gemeinden Immobilien leer stehen, will ich dort Bäcker, Frisöre oder Handelsgeschäfte haben. Wo kommen wir hin, wenn wir auch künftig bei Herausforderungen das Handtuch werfen und in die Knie gehen?“. 

Resolution gegen kleines Glücksspiel

Egger will nun als Vizebürgermeister in seiner Gemeinde Neumarkt am Wallersee eine Resolution gegen das kleine Glücksspiel einbringen und hofft, dass es ihm andere Gemeinden gleichtun. 

Keiner brauche Wettlokale in den Städten und Gemeinden. Schon gar nicht, wenn diese am Weg in den Kindergarten oder in die Schule sind. Daher wolle die SPÖ die Landesregierung mit einer Resolution aufrufen, die Legalisierung zu überdenken und abzublasen.

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