Stadtpolitik

SPÖ-Forderung umgesetzt: gswb setzt auf soziale Wohnkoordination

posted by Redaktion 23. April 2026 0 comments

Die größte gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft des Landes, gswb, geht einen neuen Weg: Mit dem Projekt „gswb: sozial und mobil“ wird künftig verstärkt auf sozialarbeiterische Unterstützung in Wohnanlagen gesetzt. Umgesetzt wird das Angebot in Kooperation mit dem Diakoniewerk. Ziel ist es, das Zusammenleben in den Siedlungen nachhaltig zu verbessern und Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

Damit wird eine langjährige Forderung der SPÖ Realität. „In meinen zahlreichen Sprechstunden wurde rasch deutlich, dass viele Konflikte in großen Wohnquartieren durch frühzeitige sozialarbeiterische Unterstützung entschärft werden könnten“, erklärt Vincent Pultar, Klubvorsitzender der SPÖ und Mitglied im Aufsichtsrat der gswb. Er habe sich daher konsequent für den Einsatz von Sozialarbeiter:innen stark gemacht.

Mehr Lebensqualität für Bewohner:innen

Mit der Einführung von „gswb: sozial und mobil“ soll nicht nur die Lebensqualität der Bewohner:innen steigen, sondern auch die Rolle der gswb als Dienstleisterin gestärkt werden. Pultar zeigt sich überzeugt: „Durch die Zusammenarbeit mit Sozialarbeiter:innen kann die Zufriedenheit deutlich gesteigert werden. Letztlich profitieren alle Beteiligten von dieser Maßnahme.“

Das Konzept setzt auf direkte Unterstützung im Wohnumfeld. Sozialarbeiter:innen sollen künftig als Ansprechpersonen vor Ort agieren und bei Problemen rasch vermitteln.

Niederschwellige Angebote direkt im Wohnumfeld

Konkret umfasst das Angebot unter anderem Clearinggespräche, individuelle Beratungen sowie die Vermittlung zu passenden Hilfsangeboten. Ergänzt wird das durch niederschwellige Formate wie Stiegenhausgespräche oder sogenannte „Bleib-Steh-Cafés“.

Gerade diese direkten und unkomplizierten Begegnungen seien entscheidend, betont Pultar: „Mit diesen Angeboten erreichen wir auch jene Bewohner:innen, die klassische Beratungsstellen oft nicht aufsuchen.“ Dadurch könne frühzeitig informiert, unterstützt und das Zusammenleben aktiv verbessert werden.

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